Giraffen im Tiergarten Schönbrunn sind in Übergangsquartier übersiedelt

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Bei der Übersiedlung der Giraffen
Bei der Übersiedlung der Giraffen - © Daniel Zupanc
Der Umbau des Giraffenhauses im Tiergarten Schönbrunn kann mit Jahresbeginn planmäßig starten. Am Montag wurden die vier Giraffen in ihr Übergangsquartier in unmittelbarer Nähe des Zoos übersiedelt.

Giraffen sind sensible Tiere, ihr Transport gilt als anspruchsvoll. „Wir haben bei der Übersiedelung deshalb auf den deutschen Tiertransportspezialisten Interzoo vertraut. In seinem rund vier Meter hohen Giraffen-Spezialanhänger wurden zuerst das Weibchen Carla, dann Rita mit ihrem Jungtier Lubango und zum Schluss Bulle Kimbar transportiert“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

Ausweichquartier für die Giraffen

Das Ausweichquartier, das die Giraffen während der rund zweijährigen Bauzeit bewohnen, steht am Seckendorff-Gudent-Weg – keine fünf Fahrminuten vom Tiergarten entfernt. Das Freigehege ist auf einer angrenzenden Wiese der Maria-Theresien-Kaserne, die dankenswerterweise vom Verteidigungsministerium zur Verfügung gestellt wird. Schratter: „Der kurze Transportweg war eine große Erleichterung. Dank der guten Vorbereitung und Betreuung durch das Pflegerteam und einem Beruhigungsmittel haben unsere vier Giraffen die kurze Fahrt gut verbracht und erkunden schon entspannt das Innengehege ihres vorübergehenden Zuhauses.“

Umbau des Hauses in Schönbrunn

Damit sich die Giraffen in Ruhe an ihre neue Umgebung gewöhnen können, werden sie etwa eine Woche im Innengehege bleiben. Dann dürfen sie bei passendem Wetter auch auf die Freianlage, wo sie vom Tiergarten-Parkplatz aus zu sehen sein werden.

Im Tiergarten beginnt im Jänner der Umbau des historischen Giraffenhauses, das um einen Wintergarten erweitert wird, um den Tieren in der kalten Jahreszeit mehr Bewegungsfreiraum bieten zu können. In die Sanierung, die spätestens im Frühjahr 2017 abgeschlossen sein soll, werden rund 6,1 Millionen Euro investiert. 5,1 Millionen Euro trägt das Wirtschaftsministerium als Eigentümervertreter der Schönbrunner Tiergarten-Gesellschaft m.b.H.. Eine Million Euro für den Bau sowie die Kosten für die Ausgestaltung des Geheges muss der Tiergarten selbst aufbringen und bittet dafür um Spenden.

 

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