Akt.:

Gewerkschaft erwartet verschärften Lehrermangel

In der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) rechnet man mit einer Zunahme des Lehrermangels wegen der Verschärfungen bei der Hacklerregelung ab 2014. “Alle Lehrer, die irgendwie gehen können, werden gehen”, hieß es aus der GÖD zur APA.

 (11 Kommentare)

Korrektur melden

Jürgen Rainer von der Lehrergewerkschaft rechnet damit, dass alle bis 1953 geborenen Bundeslehrer versuchen werden, noch unter die derzeitige Regelung zu fallen.

Ministerium teilt Besorgnis nicht

Im Unterrichtsministerium beruhigt man unterdessen: “Durch steigende Studierendenzahlen an den Pädagogischen Hochschulen wird es in den nächsten drei, vier Jahren keine gröberen Verschärfungen geben.” Derzeit können Bundeslehrer mit 60 (Männer) bzw. 55 (Frauen) die Hacklerregelung in Anspruch nehmen, wenn sie 40 einbezahlte Jahre nachweisen können – wobei Studienzeiten ab dem 18. Lebensjahr nachgekauft werden können.

Flucht vor Anhebung des Pensionsalters

Ersatzzeiten werden ab 2014 überhaupt nicht mehr angerechnet, und das Antrittsalter für die Hacklerpension wird um zwei Jahre auf 62 für Männer und 57 für Frauen angehoben. Schätzungen, welches Ausmaß die erwartete Flucht in die Hacklerpension erreichen könnte, gibt es keine. Das Ansuchen um Versetzung in den Ruhestand geht nämlich an den jeweiligen Landesschulrat, einen bundesweiten Überblick hat man in der Gewerkschaft deshalb nicht.

In der Steiermark erwartet Rainer, der dort im Fachausschuss beim Landesschulrat sitzt, “fast eine Verzehnfachung”. Dort seien nämlich viele Schulen in den 1970ern gegründet und Junglehrer angestellt worden, “die werden jetzt gemeinsam alt”.

In seinen Prognosen geht das Unterrichtsministerium davon aus, dass der Höhepunkt der Pensionswelle zwischen 2016 und 2018 zu erwarten ist. In diesem Zeitraum sollen jährlich um die 4.200 Lehrer in den Ruhestand gehen. Insgesamt wird bis 2025 die Hälfte der Lehrer in Pension gehen.

(APA)

 

Werbung


Kommentare 11

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

 
noch 1000 Zeichen
 

HTML-Version von diesem Artikel
Verkehr in Vorarlberg
Werbung
Jetzt meistgelesen auf VOL.AT
Werbung

Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmelden

Facebook-Benutzer?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren

Anmelden - oder ohne Registrierung diskutieren

Als VOL.AT User anmelden:




Passwort vergessen?

Unregistrierter User:

Bei unregistrierten Benutzern wird der Kommentar erst nach einer Prüfung freigeschaltet. Beleidigende, rassistische, ausfällige oder nicht themenbezogene Kommentare werden nicht veröffentlicht. Kommentare von eingeloggten Usern werden sofort veröffentlicht.

Neu registrieren



Bitte Javascript aktivieren!