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Vorarlberger Industrie setzt große Hoffnung auf neue Regierung

Die in Vorarlberg starke Maschinen- und Metallindustrie gibt den positiven Trend der Industriekonjunktur vor.
Die in Vorarlberg starke Maschinen- und Metallindustrie gibt den positiven Trend der Industriekonjunktur vor. ©APA/Barbara Gindl
Die Vorarlberger Industrie bewertet ihre aktuelle Geschäftslage zwar annähernd gleich gut wie zuletzt, sieht aber die Entwicklung der Industrie-Konjunktur ein wenig pessimistischer. Das geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage (drittes Quartal 2017) hervor, die am Mittwoch vorgestellt wurde. Große Hoffnung setzt die Industriellenvereinigung Vorarlberg auf die neue Bundesregierung.

Die aktuelle Geschäftslage wurde von 72 Prozent der 41 befragten Unternehmen mit rund 22.700 Beschäftigten als “gut/steigend” beurteilt. Für sechs Prozent war sie “schlecht/fallend”, für 21 Prozent gleichbleibend. Der daraus folgende Saldo von plus 66 Prozentpunkten war damit gleich wie im zweiten Quartal 2017. Etwas schlechter war hingegen die Einschätzung der Geschäftslage in einem halben Jahr. 93 Prozent der Unternehmen erwarteten eine gleichbleibende Situation, nur sieben Prozent rechneten für sich mit einem Aufschwung. Den 12 positiven Prozentpunkten aus dem zweiten Quartal standen im dritten Quartal nur noch sieben Prozentpunkte gegenüber.

Ergebnisse der Konjunkturumfrage der Vorarlberger Industrie im 3. Quartal 2017

Rückgang bei Geschäftsklimaindex

Folglich ergab sich beim Geschäftsklimaindex (der Mittelwert aus der aktuellen Geschäftslage und der Einschätzung der Geschäftslage in sechs Monaten – er bewegt sich auf einer Skala von minus 100 bis plus 100) – ein leichter Rückgang von 39,50 Punkten im zweiten Quartal auf nunmehr 36,30 Punkte im dritten Quartal. Der aktuelle Auftragsbestand und die aktuellen Auslandsaufträge wurden in den Industriebetrieben im dritten Quartal geringfügig schlechter als zuletzt beurteilt. In beiden Fällen sahen acht Prozent eine aktuell schlechte Entwicklung, alle anderen Betriebe beurteilten sie als durchschnittlich oder gut. Ähnlich verhält es sich bei der Ertragssituation: Zehn Prozent bewerteten sie als schlecht, 49 Prozent als gut und 41 Prozent als durchschnittlich.

Produktionstätigkeit pessimistischer gesehen

Geringfügig pessimistischer als zuletzt sahen die Unternehmen die Produktionstätigkeit in drei Monaten (Saldo 23; 26) und die Ertragssituation in einem halben Jahr (6; 9) , die Einschätzung der Produktionskapazität in drei Monaten fiel ebenfalls schlechter aus (16; 21). Die Verkaufspreise in drei Monaten wurden erneut ein wenig positiver gesehen als im ersten und zweiten Quartal (20; 0; -19), praktisch keine Veränderung gab es bei der Einschätzung des Beschäftigtenstands in drei Monaten (32; 33).

Industriellenvereinigung Vorarlberg
Industriellenvereinigung Vorarlberg ©Industriellenvereinigung Vorarlberg

“Die Unsicherheiten auf einzelnen internationalen Märkten werden nach wie vor hervorragend ausgeglichen”, beurteilte IV-Geschäftsführer Matthias Burtscher die Lage. Große Hoffnungen setzt die IV in eine ÖVP-FPÖ Bundesregierung. Er erwarte sich, dass die neue Bundesregierung “endlich den Stillstand bei sozial- und wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen überwindet und überfällige Reformen für die Zukunft angeht”, betonte Burtscher. Als Beispiele nannte er eine Senkung der Steuer- und Abgabenquote, ein moderneres und flexibleres Arbeitsrecht oder den Abbau von Bürokratie, die sowohl die Volkspartei als auch die Freiheitlichen in ihren Parteiprogrammen niedergeschrieben hätten.

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