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Geschäft mit illegalen Dopingmitteln floriert

Anabolika sind auch in Vorarlbergs Fitnesscentern weit verbreitet.
Anabolika sind auch in Vorarlbergs Fitnesscentern weit verbreitet. ©BilderBox
Feldkirch - Experten schätzen, dass ein Viertel der Fitnesscenter-Besucher zu Anabolika greift.

Erstmals muss sich heute in Vorarlberg ein wegen Dopinghandels Angeklagter vor dem Landesgericht verantworten. Ein 21-jähriger Mann aus Wolfurt soll laut Anklage der Staatsanwaltschaft zwischen Anfang 2011 und Mai 2012 Dopingmittel im Großraum Bregenz verkauft haben. Dabei soll es sich unter anderem um Anabolika gehandelt haben.  Abnehmer habe der kroatische Staatsbürger hauptsächlich in Fitnessstudios gefunden. Nach Angaben des Landesgerichts-Sprechers Reinhard Flatz waren die Käufer größtenteils Bodybuilder.

Jeder Vierte greift zum Doping

In Vorarlberg sind derzeit verschiedenste Dopingsubstanzen im Umlauf, wie Polizeisprecherin Susanne Dilp berichtet. Vor allem in Fitnesscentern. Mehrere unabhängige Studien belegen, dass ein Viertel der Fitnessstudio-Besucher schon einmal zu illegalen Substanzen gegriffen hat.

Jeglicher Handel mit Dopingsubstanzen ist strafbar. Allerdings gehe den heimischen Beamten nur hin und wieder ein Verdächtiger ins Netz. „Die Polizei erfährt von solchen Fällen nur, wenn jemand aus dem Umfeld eines Betroffenen Anzeige erstattet“, erklärt Dilp. Gegen den Eigengebrauch könne die Polizei nicht vorgehen. Es könne aber jederzeit passieren, dass die Sportler einvernommen würden.

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