Landesrat Stemer: "Vielfalt der Kinder braucht entsprechende Differenzierung." - © VOL.AT/Schwald
“Die Vielfalt der Kinder braucht eine entsprechende Differenzierung”, sagte Stemer am Dienstag nach der Vorarlberger Regierungssitzung und verwies auf das Übereinkommen zwischen ÖVP und SPÖ auf Bundesebene, das er so zusammenfasste: “Das Gymnasium bleibt, die Mittelschule bleibt”. Nichtsdestotrotz stehe man in engem Kontakt mit Tirol und werde sich anschauen, “ob es gelingt, Pilotmodelle zu entwickeln”, so Stemer.
Stemer erklärte, dass in Sachen Gesamtschule viele Aspekte ausgeblendet würden. “Wenn die Gymnasien übergehen sollen, wie werden die Kosten geregelt? Wo nimmt man die Lehrpersonen her?”, fragte der Landesrat, der nachdrücklich darauf hinwies, dass die Finanzierung von Gymnasien und Mittelschulen derzeit von verschiedenen Trägern geleistet werde.
Damit erteilte Stemer auch einer Forderung der Vorarlberger Grünen – einen landesweiten Schulversuch zur Umsetzung der gemeinsamen Schule der Zehn- bis 14-jährigen zu initiieren – eine Absage.
(APA)
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