George Michael-Tickets sollen Forschungsstipendium finanzieren

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Das Konzert von George Michael soll einem guten Zweck dienen. Das Konzert von George Michael soll einem guten Zweck dienen. - © EPA
Am 4. September singt der britische Pop-Star George Michael in Wien. 1.000 Karten hat er dabei für das Wiener AKH gespendet. Und die werden nun für einen sinnvollen Zweck genutzt.

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Der Popstar war  im AKH Ende 2011 nach krankheitsbedingter Absage eines Wien-Konzerts wegen einer schweren Lungenentzündung behandelt worden. Jetzt führt die Wiener Klinik den Großteil der gespendeten Karten einem guten Zweck zu: An die 300 gehen kostenlos an direkt mit der Betreuung des Stars Beschäftigte, der Rest wird über Kartenbüros normal verkauft. "Damit wird ein Forschungsstipendium zum Thema 'Lungenversagen' finanziert.

Das Geld kommt also nachhaltig jener Forschung zugute, die Patienten nützen soll, die in Zukunft eine ähnliche akute Erkrankung haben", erklärte am Sonntag eine Sprecherin des Wiener AKH.

AKH: "Wir sind George Michael sehr dankbar"

"Wir sind George Michael sehr dankbar für diese freizügige Geste. Wir haben festgelegt, dass ein Teil der Konzert-Tickets kostenlos an jene Mitarbeiter geht, die tatsächlich in der Betreuung von George Michael eingebunden waren. Das sind Ärzte und Ärztinnen, Angehörige des Pflegepersonals, Sicherheitskräfte, Angehörige des Reinigungspersonals etc. Es handelt sich um alle Berufsgruppen, die in unserem Spital tätig sind", erklärte die AKH-Sprecherin.

Die Verteilung ist noch nicht ganz abgeschlossen, es dürfte sich um rund 300 Konzertkarten handeln.Die restlichen rund 700 gespendeten Tickets gehen an die Kartenbüros. Die Einnahmen werden schließlich wissenschaftlicher Arbeit dienen, die sich mit dem akuten Lungenversagen als schwere Komplikation von Lungenentzündungen, Infektionen beschäftigen.

In den vergangenen Tagen hatte es immer wieder Medienberichte zum Thema der Vergabe der Tickets gegeben. Der Plan für die Finanzierung eines Forschungsstipendiums war bereits vor einiger Zeit entstanden. Die Idee dazu war von der Universitätsklinik für Innere Medizin I entstanden, an der George Michael vergangenes Jahr betreut worden war.

(APA)

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