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George Michael lag im Wiener AKH in Wahrheit drei Wochen lang im Koma

Der Gesundheitszustand von George Michael wurde nach außen hin verharmlost Der Gesundheitszustand von George Michael wurde nach außen hin verharmlost - © EPA
Wie nun bekannt wurde, stand es um den Pop-Giganten George Michael, der wie berichtet im November 2011 im Wiener AKH wochenlang in Behandlung war, schlechter als offiziell kommuniziert. Sein Gesundheitszustand war nach außen hin aus taktischen Gründen besser dargestellt worden.

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Nach eigenen Angaben lag George Michael im Wiener AKH länger als bekannt, nämlich ganze drei Wochen lang im Koma. Wie der 49-Jährige am Dienstag dem Londoner Lokalradio LBC sagte, wurde sein Gesundheitszustand gegenüber der Öffentlichkeit besser dargestellt, um einen Medienrummel zu vermeiden.

Gedächtnislücken und Sprachauffälligkeiten nach Krankheit

Nach seiner schweren Lungenentzündung habe er unter anderem das Gehen erst wieder lernen müssen. Insgesamt sei ihm bis heute eine etwa fünfwöchige Gedächtnislücke geblieben. Nach dem Erwachen aus dem Koma habe er zudem einen anderen Dialekt gesprochen.

“Ich schwöre, es ist wahr. Ich sprach mit dem typischen Akzent aus Westengland”, sagte der Sänger. Nach zwei Tagen sei der Spuk glücklicherweise vorbei gewesen. “Die Ärzte dachten schon, ich hätte dieses Syndrom, bei dem Leute nach dem Erwachen Französisch sprechen oder irgendeine Sprache, die sie mal in der Schule gelernt haben.”

George Michael brach Tour ab

Der ehemalige Wham-Sänger hatte im vergangenen November seine Tournee mit einem Symphonie-Orchester abbrechen müssen, nachdem er in Wien an einer Lungenentzündung erkrankt war. Dass er fast gestorben wäre, wurde erst nach seiner Genesung bekannt. Am 4. September wird Michael in Wien auftreten – 1.000 Karten hat er für das Personal des Wiener AKH gespendet. Auch einen eigenen Song hat George Michael aus Dankbarkeit für seine Retter komponiert.

(apa/red)

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