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Generationenwechsel im Stahlzentrum EHG

Die neue Geschäftsführung der EHG: Karl Schwärzler, Stefan Girardi und Markus Lutz (v.l.). Die neue Geschäftsführung der EHG: Karl Schwärzler, Stefan Girardi und Markus Lutz (v.l.). - © EHG
Dornbirn – Mit 1. Juli hat das neue Geschäftsführungsteam des Dornbirner Stahl- und Metallkonzerns EHG, bestehend aus Stefan Girardi, Markus Lutz und Karl Schwärzler, ihre Tätigkeit offiziell aufgenommen.

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Der Dreierbund folgt damit dem langjährigen Geschäftsführer Dkfm. Elmar Geiger nach, der nach 19 Jahren an der Spitze des Unternehmens seinen Ruhestand antritt. Dabei zeichnet sich Stefan Girardi künftig für den Bereich Ein- und Verkauf und Produktmanagement verantwortlich, Markus Lutz für die Bereiche Logistik/Technik und Services und Karl Schwärzler für den Bereich Informatik. Das gab EHG am Montag in einer Aussendung bekannt.

Die EGH Stahlzentrum GmbH & Co OG wurde 1963 gegründet und setzte sich als einer der führenden lagerhaltenden Stahl- und Metallhändler im deutschsprachigen Raum durch. Die Hauptmärkte des Vorarlberger Unternehmens sind Österreich, Süddeutschland, die Schweiz sowie Südtirol bzw. Norditalien.

Daten & Fakten

EHG Stahlzentrum GmbH & Co OG auf einen Blick:

  • Gründung: 1963
  • Gesellschafter: Gebrüder Ulmer Holding GmbH, Josef Pircher
    BeteiligungsGmbH und Schmid Gesellschaft m.b.H
  • Mitarbeiter/innen: 180 in der Gruppe, davon 120 in Dornbirn
  • Umsatz EHG 2011: rund 135 Millionen Euro
  • Umsatz EHG Konzern 2011: rund 180 Millionen Euro
  • Standorte: 6 – EHG-Zentrale Dornbirn, Verkaufsbüros in Wien und
    Oberösterreich sowie die Tochtergesellschaften THOMMEL-EHG Stahlhandel GmbH (D), SRH Stahl- und Rohr-Handel GmbH (D), Aluson Stahl AG (CH)
  • 18 eigene Lkw
  • 23 Krananlagen
  • 2 vollautomatische Sägezentren
  • 23 Band- und Kreissägeautomaten
  • 4 automatische Langgut-Hochregallager mit 12.000 Lagerplätzen
  • 1 automatisches Blechhochregallager mit 2.000 Lagerplätzen und einem Kommissionierungsroboter
  • ca. 350.000 Auftragspositionen im Jahr
  • ca. 3 Millionen Sägeschnitte im Jahr
  • täglich mehr als 300 Tonnen Stahl und Metall ab Lager ausgeliefert
  • mehr als 2.000 Kunden im deutschsprachigen Raum

(VOL.AT)

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Ort: Wallenmahd 54, 6850, Dornbirn
Mitarbeiter:
Umsatz:
Webseite: http://www.ehg.at

EHG-Stahlzentrum West in Dornbirn – vom regionalen Stahlhandel zum Systemlieferanten. „Das 1966 gegründete EHG-Stahlzentrum West in Dornbirn-Wallenmahd hat sich durch laufende Investitionen – in den letzten zehn Jahren waren es über 30 Mill. Euro – in Anarbeitung und Logistik von einem reinen Handelsunternehmen zu einem vollsortierten Systemlieferanten entwickelt, der vor allem Stangenzuschnitte über das gesamte Sortiment in jeder Stückzahl und Größe termingerecht und fertig konfektioniert liefert.“ So Geschäftsführer Dkfm. Elmar Geiger zu den VN. Die Abkürzung EHG steht für Eisenhandelsgesellschaft. Die letzten Großinvestitionen betrafen u. a. Sägezentren, Hochregalläger, ein neues Lagerbürogebäude, einen neuen Bürotrakt sowie eine Stahlstrahlanlage. Zahlreiche Erfolgsfaktoren Wie Geiger weiter ausführt, liegen die Erfolgsfaktoren des Unternehmens in der Sortimentsbreite und -tiefe, der Schnelligkeit und dem Lieferservice, den laufenden Investitionen in Mitarbeiter, Technologie, EDV und Kommunikation, der kompletten Anarbeitung über das gesamte Sortiment, dem Beziehungsmanagement und erfahrenen Mitarbeitern sowie der automatisierten Prozesssteuerung. Zu den Dimensionen: Ein Vorrat von 25.000 Tonnen Stahl und Metalle (Aluminium, Kupfer, Messing, Bronze) ist ständig am Lager. Das entspricht über 10.000 Artikeln in 100 unterschiedlichen Qualitäten. Pro Jahr werden von 22 Sägeautomaten rund 250.000 Sägeaufträge durchgeführt. Die Verkaufsgebiete Die Verkaufsgebiete sind in Österreich, Südtirol, der Schweiz, Baden-Württemberg und Bayern. Die Kundengruppen sind Handwerk, Gewerbe, Industrie und Handel. Ein Paradekunde ist die Firma Doppelmayr. Die EHG Gruppe hat vier Standorte und zwar die Thommel-EHG Baienfurt (bei Ravensburg), die SRH in Odelzhausen bei München, die Aluson in Altstätten (Schweiz) sowie die EHG und die Arcotec in Dornbirn (50 Prozent), die auf Betonstähle spezialisiert ist. Verkaufsbüros gibt es in Kirchham in Oberösterreich und in Wien. Die Krise und der Stahlpreisverfall im Jahre 2009 sind auch an der EHG nicht spurlos vorübergegangen. Geiger: „Wir mussten bei der Tonnage einen Einbruch von 30 Prozent und beim Umsatz von 35 Prozent hinnehmen. 2010 verzeichnen wir aber über die ganze Palette gesehen wieder Zuwächse von 30 Prozent, und wir liegen teilweise über den Werten von 2008. Was den Stahlpreis anbelangt, so rechnen wir nicht mit großen Bewegungen, sondern sehen vielmehr eine Stabilisierung auf hohem Niveau.“ Am Beginn der EHG stand ein Zusammenschluss der vier Eisenhändler Pircher, Ulmer, Paul v. Furtenbach und Schmidts Erben. Ernest Enzelsberger weiterlesen »
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