Großübung für Flughelfer

Von Stadt Hohenems
Großübung für Flughelfer
© Stadt Hohenems
 Vergangene Woche wurde einmal mehr die Zusammenarbeit der Flughelferstützpunkte Hohenems, Egg, Frastanz und Nüziders geprobt. 

Diese für die Zusammenarbeit mit Fluggeräten speziell ausgebildeten Feuerwehrmitglieder sind die Schnittstelle zwischen den Bodenkräften der Feuerwehr und Fluggeräten der Polizei, des Bundesheers oder privaten Flugbetreibern. Aufgabe bei dieser Übung war es, Einsatzkräfte, Gerätschaften und Löschwasser in schwieriges, schwer zugängliches Gelände zu transportieren und dort abzusetzen. Zusätzlich wurden Mannschaften mit Löschrucksäcken und Nachfüllbehältern am Bergeseil direkt ins Schadensgebiet geflogen. Bei dieser Übung wurden sämtliche Flugbewegungen durch den Polizeihubschrauber „Libelle“ durchgeführt. Das von der Übungsleitung ausgesuchte Übungsgebiet bot alle erdenklichen Schwierigkeiten eines Waldbrandes: schwierige Anfahrt, steiles, unwegsames Gelände, beengte Landeplätze, Wassermangel, etc. Es war das erste Mal, dass eine Flughelferübung auf diese Art abgehalten wurde. Erst durch die Piepser-Alarmierung erfuhren die Übungsteilnehmer/innen den Einsatzort und die Einsatzlage. Nach einem Erkundungsflug erhielt der Einsatzleiter, Kommandant Andreas Vogel, bearbeitete Luftaufnahmen und konnte sich so ein Bild vom Ausmaß des Waldbrandes machen.
Die Übungsleiter Andreas Amann und Christian Winkler (Stützpunkt Frastanz) konnten zufrieden feststellen, dass das Übungskonzept – keine vorherige Rollenverteilung, kein Übungsdrehbuch, ausschließlich „ad Hock-Entscheidungen“ und Abarbeiten der Übungsvorgaben nach taktischen Grundsätzen – voll aufgegangen ist. Sämtliche von der Übungsleitung gestellten Aufgaben wurden durch die örtliche Einsatzleitung der Feuerwehr, gemeinsam mit der fliegerischen Einsatzleitung, professionell gemeistert. Bürgermeister Dieter Egger, Stadtrat Günter Mathis und Matthias Petschnig von der Forstabteilung Hohenems, welcher als Fachberater in die Einsatzleitung aktiv mit eingebunden war, beobachteten die gesamte Übung und waren von der Arbeitsweise der Flughelferstützpunkte sichtlich beeindruckt. Die Abschlussbesprechung schloss mit dem großen Dank an alle Beteiligten und mit der Feststellung, dass durch den guten Ausbildungsstand sowie das umsichtige Handeln aller Beteiligten, diese Übung unfallfrei abgewickelt werden konnte.

Weitere Fotos auf www.hohenems.at und www.facebook.com/Hohenems

 

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