Biomasseheizwerk Bifang: Netz wurde erweitert

Von Marktgemeinde Rankweil
Akt.:
282 Meter neue Leitungen wurden beim Biomasseheizwerk Bifang verlegt.
282 Meter neue Leitungen wurden beim Biomasseheizwerk Bifang verlegt. - © Marktgemeinde Rankweil
Das Biomasseheizwerk Bifang hat sein Netz auf insgesamt 1.505 Trassenmeter erweitert und drei neue Häuser angeschlossen. Derzeit produziert das Biomasseheizwerk rund drei Millionen Kilowattstunden pro Jahr, was einer Einsparung von 974 Tonnen CO2 im Vergleich zu herkömmlicher Heizung entspricht.

Neu errichtet wurden 282 Trassenmeter, welche eine zusätzliche Leistung von 100.000 Kilowattstunden bringen und rund 26 Tonnen CO2 einsparen. Zur Verdeutlichung: Eine Tonne CO2 entspricht etwa dem Volumen eines zehn Meter breiten, 25 Meter langen und zwei Meter tiefen Schwimmbades.

Die Erweiterung ermöglicht weitere Anschlüsse beim Graf-Rudolf-Weg und beim Graf-Hugo-Weg. Abnehmer für die nachhaltig produzierte Wärme sind derzeit die Schule Montfort, den Kinder- und Familientreff Bifang sowie mehr als 230 Haushalte und private Wohnanlagen. Das Hackgut stammt aus der rund 1.000 Hektar großen Waldfläche der Agrargemeinschaft Altenstadt. Pro Heizsaison werden etwa 4.000 Schüttraummeter Hackgut benötigt. Derzeit liegt die Auslastung des Biomasseheizwerks Bifang bei rund 80 Prozent.

Vier Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit
Das Biomasseheizwerk Bifang wurde im Herbst 2013 in Betrieb genommen. Es ist ein gemeinsames Projekt der Gemeinde Rankweil, der Agrargemeinschaft Altenstadt und der Stadtwerke Feldkirch. Jeder Partner trägt ein Drittel der Investitionen von rund zwei Millionen Euro. 35 Prozent der Kosten konnten über Förderungen abgedeckt werden. Auch der operative Betrieb erfolgt gemeinsam: Die Stadtwerke sind für die technische Betriebsführung zuständig, die Gemeinde Rankweil zeichnet sich für die kaufmännische Betriebsführung verantwortlich und die Agrargemeinschaft Altenstadt wickelt die Holzlieferung und das Controlling ab.

e5-Gemeinde Rankweil
Rankweil ist seit vielen Jahren e5-Gemeinde. Dabei handelt es sich um ein Landesprogramm, das engagierte Gemeinden auszeichnet, welche den effizienten Umgang mit Energie und die Nutzung von erneuerbaren Energieträgern in den Mittelpunkt stellen. Aktuell hat Rankweil vier von fünf möglichen “e”.

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