Gemeinde Lustenau hat rasch reagiert

Von Gemeindereporter Edith Rhomberg
Die beidseitige Blockmarkierung für Radler wurde angebracht und die Hinweistafeln für Autofahrer auf querende Fußgänger und Radfahrer aufgestellt.
Die beidseitige Blockmarkierung für Radler wurde angebracht und die Hinweistafeln für Autofahrer auf querende Fußgänger und Radfahrer aufgestellt. - © Edith Rhomberg
Straßenmarkierung für Radler und Hinweistafeln für Autofahrer wurden angebracht.

Lustenau. Es geht noch einmal um den Radweg entlang der Sägerstraße und da konkret um die Kreuzung mit der Vorachstraße. Mitglieder der Grünen Verkehrsgruppe hatten aufgezeigt, dass quasi illegal unterwegs war, wer die Vorachstraße an der betreffenden Stelle bisher radelnd überquerte. Diesen rechtlich total nachteiligen Zustand galt es zu beheben. Die VN Heimat berichtete über die Forderung der radelnden Verkehrsteilnehmer an die Verantwortlichen in der Gemeinde.

Rasche Erledigung

„Dass es nun mit der Erledigung sehr schnell geklappt hat und die erforderliche Blockmarkierung auf der Straße angebracht wurde, ist erfreulich“, stellt Manfred Hagen fest. Johannes Zangerl, Leiter der Abteilung Tiefbau und Verkehr im Gemeindeamt verwies darauf, dass auch die fehlenden Hinweisschilder für Autofahrer an der Vorachstraße beauftragt wurden. Beim Lokalaugenschein am 1. Dezember waren die Tafeln als Hinweis auf querende Fußgänger und Radfahrer bereits angebracht.

Sicherer Straßenraum

„Unsere Philosophie ist es, den Straßenraum sicherer zu machen und das Unfallrisiko zu dezimieren. Sollte dennoch etwas passieren ist es doppelt bitter, wenn den eh schon Schwächeren auch noch eine vermeidbare Teilschuld trifft“, bringt Hagen die Zielsetzung auf den Punkt. Der Lustenauer Werner Baur sieht das genauso. Er setzt sich besonders ein für Eltern mit Kindern, Schüler, Fußgänger, Rollstuhlfahrer oder Radfahrer: „Mir ist es wichtig und ich setze mich dafür ein, dass die schwächsten Teilnehmer im Straßenverkehr mehr Platz, mehr Sicherheit und mehr Recht bekommen“.

Auf Schwachstellen für Verkehrsteilnehmer soll auch künftig geachtet und hingewiesen werden, wünscht sich die Grüne Verkehrsgruppe. „Das kann man direkt bei der Gemeinde, beim Bürgerforum oder bei uns melden“, empfiehlt Hagen abschließend.

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