Gasometer bekommen eine Music City

Akt.:
0Kommentare
Im Gasometer soll eine Music City entstehen Im Gasometer soll eine Music City entstehen - © APA
Jetzt wird es laut in den Wiener Gasometern, und zwar auf eine gute Art. In den Türmen A und B entsteht nämlich eine Music City komplett mit Popschule, Gitarrenservice und Kleinbühne.

0
0

Betreiber der Wiener Popakademie ist die Johann Sebastian Bach Musikschule. Die Diplomstudiengänge für Jazz- und Popularmusik führt "Jam Music Lab - Conservatory for Jazz und Popular Music Vienna" durch. Die Errichtung der Infrastruktur kostet rund 1,8 Millionen Euro.

"Die Bündelung von Ausbildung, Probemöglichkeiten und Forschung im Bereich der Popular- und Weltmusik in den Gasometern entspricht den positiven Eigenschaften dieses Standortes", so das Gasometer City-Managementduo Ursula Apollonio und Peter Schaller. So befänden sich einerseits die Veranstaltungshalle "Bank Austria-Halle"-Planet Music und das größte Fachgeschäft Österreichs für Musikinstrumente, Ton- und Lichttechnik "Klangfarbe" bereits auf dem Standort, andererseits gäbe es mit der "Arena" und "Szene" attraktive Konzertlocations um die Gasometer, erläutert das Managementduo weiter.

Bühne für Auftritt und Probe

Für Proben oder Einzelauftritte steht ein kleiner Veranstaltungssaal mit bis zu 80 Sitz- oder 120 Stehplätzen zur Verfügung. Die Music-Stage ist schalldicht ausgeführt und mit modernster "Klangfarbe"-Technik ausgestattet. Über ein großes Fenster erhalten Außenstehende Einblick in die Musikarbeiten. Insgesamt repräsentiert die Gasometer Music-City eine Fläche von 8.200 Quadratmeter. Davon entfallen 1.700 Quadratmeter auf die neuen Unterrichts-, Seminar- und Proberäume, 3.000 Quadratmeter auf die Veranstaltungseinrichtung "Bank Austria-Halle"-Planet Music sowie 3.500 Quadratmeter auf das Musikfachgeschäft "Klangfarbe".

Die Hauptarbeiten für die Umgestaltung der Mallebene im Turm B erfolgen über die Sommermonate. Die Fertigstellung ist mit Beginn Wintersemester 2012 geplant.

Wiener Popakademie im Gasometer

Die Aufnahme des Unterrichts an der Wiener Popakademie erfolgt mit Beginn des kommenden Wintersemesters. "Zu den Schülern der Popakademie zählen Jugendliche aus dem privaten wie auch schulischen Bereich sowie alle, die musikalisch schon aktiv sind und eine ergänzende Ausbildung in Anspruch nehmen wollen", umschreibt Hanns Christian Stekel, Leiter der Johann Sebastian Bach Musikschule die Zielgruppe.

Die Ausbildung kostet zwischen 810 und 950 Euro im Jahr. Für sozial Schwache soll es ein Stipendium geben.

Werbung


0
0
Leserreporter
Feedback
0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann. Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

noch 1000 Zeichen
Verkehr in Vorarlberg

Werbung
Jetzt meistgelesen auf VOL.AT
Werbung

Bitte Javascript aktivieren!