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Fußball Europa League: Bayer Leverkusen besiegt Rapid Wien 4:0

Deni Alar (Rapid Wien) im Ball-Duell mit Philipp Wollscheid (links) und Simon Rolfes von Bayer Leverkusen Deni Alar (Rapid Wien) im Ball-Duell mit Philipp Wollscheid (links) und Simon Rolfes von Bayer Leverkusen - © EPA
Eine schwere Niederlage musste Rapid Wien beim Europa League Spiel am Donnerstagabend im Wiener Ernst Happel-Stadion einstecken. Die Hütteldorfer schienen gegen Bayer Leverkusen völlig chancenlos und unterlagen 0:4 gegen die Gäste.

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Im dritten Spiel der Fußball-Europa-League-Gruppenphase hat Rapid Wien die dritte Niederlage kassiert. Die Hütteldorfer mussten sich am Donnerstag vor 43.200 Zuschauern im Wiener Happel-Stadion Bayer Leverkusen mit 0:4 (0:1) geschlagen geben und haben damit nur noch theoretische Hoffnungen auf den Aufstieg ins Sechzehntelfinale.

Die Treffer für die haushoch überlegenen Gäste erzielten Wollscheid (37.), Castro (56., 92.) und Bellarabi (58.), Rapid hatte nicht den Funken einer Chance auf einen Punktgewinn.

Rapid Wien: Zu defensiv?

 Trainer Schöttel setzte in Abwesenheit des am Auge verletzten Hofmann und des gesperrten Burgstaller auf eine eher defensive Aufstellung, um die starke Leverkusener Offensivabteilung um Schürrle und Kießling nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Dies gelang vorerst auch deshalb, weil es die Werkself gemächlich anging und vor allem auf Ballbesitz bedacht war.

So dauerte es bis zur 28. Minute, ehe es gefährlich wurde – nach einem Querpass von Bellarabi schoss Kießling aus kurzer Distanz daneben. Ab diesem Zeitpunkt erhöhte Bayer den Druck: Ein Weitschuss des für den verletzten Kadlec eingewechselten Bender flog über die Querlatte (32.), eine gute Chance von Kießling wurde von Köngshofer zunichte gemacht (35.).

Das erste Tor von Bayer Leverkusen

In der 37. Minute war der Rapid-Schlussmann aber geschlagen, als sich bei einem Eckball von Castro niemand für Wollscheid zuständig fühlte und der Innenverteidiger relativ unbedrängt einköpfeln konnte. Von den Hausherren war vor der Pause mit Ausnahme eines Angriffs, bei dem Alar im Strafraum am Leiberl gezogen wurde, in der Offensive praktisch nichts zu sehen. Immerhin entstand in der 53. Minute eine brenzlige Situation im Leverkusener Strafraum, doch Gerson vollierte nach Alar-Freistoßflanke über das Tor.

Drei Minuten später war die Partie vorzeitig entschieden – Castro erhöhte nach Doppelpass mit Bender auf 2:0 für den Fünften der deutschen Bundesliga. In der 58. Minute war die Rapid-Abwehr neuerlich indisponiert, Bellarabi bedankte sich mit einem Schuss aus spitzem Winkel zwischen die Beine von Königshofer zum dritten Tor für die Gäste.

Gäste legten zwei Tore nach

Danach machten sich die Leverkusener einen schönen Abend im Wiener Prater und ließen Ball und hilflose Gegner laufen. Immerhin war Bayer so gnädig, nicht mit Nachdruck auf einen Kantersieg zu spielen, und ließ sogar noch eine gute Einschussmöglichkeit für Grün-Weiß zu. Der zur Pause eingetauschte Boyd schob jedoch den Ball allein vor Leno am langen Eck vorbei (79.). Für den Schlusspunkt sorgte Castro in der 92. Minute.

Für Rapid setzte es damit nach dem 0:2 gegen die Austria die zweite bittere Niederlage binnen vier Tagen – und das kurz vor dem Liga-Schlager am Sonntag im Hanappi-Stadion gegen Salzburg. Außerdem reichte es für die Grün-Weißen seit dem 3:0 gegen den Hamburger SV im September 2009 in sieben Heimspielen in der Europa-League-Gruppenphase gerade einmal zu einem Punkt. Der nächste internationale Auftritt der Schöttel-Truppe steht am 8. November in Leverkusen auf dem Programm.

(apa/red)

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