Freizügige Sekretärin twittert Nackt-Selfies aus Bundeshaus in Bern

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Das Bundeshaus in Bern ist Sitz des Schweizer Parlaments.
Das Bundeshaus in Bern ist Sitz des Schweizer Parlaments. - © DAPD/AP/Lukas Lehmann
Eine freizügige Sekretärin erfreut ihre über 11.000 Twitter-Follower regelmäßig mit heißen Nacktaufnahmen – direkt aus ihrem Büro im Bundeshaus in Bern. Dem Sitz des Schweizer Parlaments ist das natürlich unangenehm.

Wie die Neue Zürcher Zeitung auf ihrem Onlineportal berichtet, seien auf den Nackt-Selfies, die die Sekretärin aus ihren Büroräumlichkeiten auf Twitter teilt, „mitunter ihre primären und sekundären Geschlechtsmerkmale zu sehen“.

“Teil des Privatlebens”

Der Frau ist sich durchaus bewusst, dass ihre Arbeitskollegen die Fotos sehen könnten. „Das Thema beschäftigt mich ständig“, erklärt sie auf Anfrage der NZZ. Da die Aufnahmen aber „Teil ihres Privatlebens“ seien, sehe sie keinen Interessenskonflikt mit ihrer beruflichen Funktion.

Empfehlung des Personalamts

Das Eidgenössischen Personalamts (EPA) empfiehlt den Bundesangestellten: „Veröffentlichen Sie im Internet nur Bilder und Texte, die Sie auch jederzeit Ihren Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeitenden oder Vorgesetzten zeigen würden“. Generell habe aber jede Verwaltungseinheit eigene Regeln im Umgang mit Social Media.

Sekretärin ist Job vorerst los

Ihr Arbeitgeber leitete nun eine Untersuchung ein. Wie der Bund in einer Medienmitteilung schreibt, wird die Frau sofort freigestellt. Sie arbeitete bei den Parlamentsdiensten.

(red)

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