Fraxern baut Kinderbetreuung aus

Von Markus Sturn (VOL.AT)
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Reinhard Nachbaur im Interview Reinhard Nachbaur im Interview - © VOL.AT, Sascha Schmidt
Fraxern - Die Verbesserung der Kinderbetreuung ist eine der großen Herausforderungen für die Gemeinde Fraxern. Ein Forstbringungsweg sowie das Wildbach- und Lawinenverbauungsprojekt Ratzbach sind weitere aktuelle Projekte, wie Bürgermeister Reinhard Nachbaur im Gespräch mit VOL.AT berichtet.

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Das Thema Kinderbetreuung beschäftigt die Gemeindepolitik schon seit über einem Jahr, so Nachbaur. Die notwendigen Beschlüsse seien bereits gefasst, noch diese Woche soll die Kindergartenerweiterung beginnen. Vorgesehen ist ein zweiter Gruppenraum, um dem gesteigerten Raumbedarf entgegenzuwirken. Wenn es nach dem Willen Nachbaurs geht,  soll künftig jedes drei-, vier- oder fünfjährige Kind einen Betreuungsplatz erhalten.

Neues Forstgebiet wird erschlossen

Zudem entsteht auf rund 1200 Meter Höhe ein neuer Forstbringungsweg. Laut Nachbaur soll so die Erschließung eines neuen Forstgebietes vorangetrieben werden.  Die Herausforderung besteht darin, dass der Weg sowohl in das Naturschutzgebiet Hohe Kugel – Hoher Freschen – Mellental als auch das Quellschutzgebiet der Gemeinde Fraxern fällt. Das bedingt eine Vielzahl von Auflagen, die allerdings „gerne“ erfüllt werden, wie Nachbaur betont. Die Ausschreibungen laufen noch, Baubeginn soll im Herbst sein. Der rund 1,6 Kilometer lange Weg soll ab Sommer oder Herbst nächstes Jahr befahrbar sein. 

Wildbach- und Lawinenverbauungsprojekt Ratzbach in vollem Gang

Gemeinsam mit Viktorsberg, Klaus und Weiler arbeitet man schon mehrere Jahre am Wildbach- und Lawinenverbauungsprojekt Ratzbach. Dieses Jahr soll der Bauabschnitt in Fraxern abgeschlossen werden, dann gehen die Arbeiten talabwärts in Weiler weiter. Den Kindergartenausbau lässt sich die Gemeinde rund 310.000 Euro Kosten, die Forstwegerschließung macht nochmals 160.000 Euro aus. In beiden Fällen trägt das Land Vorarlberg voraussichtlich rund 50 Prozent der Kosten.

Bürgermeister Nachbaur im Interview

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