Tiroler erschoss 30-Jährige in Lokal mit Jagdgewehr

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Eine Auseinandersetzung zwischen einer 30-jährigen Lokalangestellten und einem 65-Jährigen hat in Ötz im Tiroler Bezirk Imst in der Nacht auf Dienstag tödlich geendet. Der Mann wurde nach dem Streit des Lokals verwiesen und kam wenig später mit einem Jagdgewehr bewaffnet zurück. Dabei schoss er der Frau in die Brust. Sie wurde schwer verletzt in die Innsbrucker Klinik eingewiesen, wo sie verstarb.

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Es werde wegen Mordverdachts ermittelt, teilte Christoph Hundertpfund, stellvertretender Leiter des Tiroler Landeskriminalamtes, der APA mit. "Die Einvernahme findet erst am Nachmittag statt", sagte der Kriminalist. Zur Zeit würden drei Zeugen zu dem Vorfall befragt.

Nach der Tat hatte sich der 65-Jährige geständig gezeigt. "Er räumte ein, dass er den Schuss auf die Frau aus seiner Waffe abgegeben hat", schilderte Hundertpfund. Der Ötztaler war zum Tatzeitpunkt alkoholisiert.

Der Einheimische war im Besitz einer gültigen Jagdkarte. Er war dadurch ermächtigt, eine Jagdwaffe zu führen, erklärte der Kriminalbeamte. Das Jagdgewehr, die spätere Tatwaffe, befand sich im Besitz des Verdächtigen.

Die Bluttat hatte sich gegen 23.00 Uhr ereignet. Danach wurde der 65-jährige Mann im Lokal von Anwesenden überwältigt und der Polizei übergeben. Zum Hintergrund konnte die Exekutive noch keine Angaben machen. Der Täter und das Opfer, ebenso aus dem Ötztal, dürften "vermutlich eine noch nicht näher definierte Beziehung" gehabt haben, meinte Hundertpfund. Dies sei unter anderem Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Möglicherweise könnte Eifersucht ein Grund sein. Eine Obduktion des Mordopfers wurde für Nachmittag angeordnet.

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