Der Jet wurde mittlerweile abtransportiert. - © VOL.AT, Simon Vonbank
Als das Privatflugzeuges, des Typs “Embraer Phenom 300″, über die Landebahn hinaus sauste und in einem Maisfeld landete waren vier Passagiere und zwei Crewmitglieder an Bord. Sie wurden nicht verletzt.
Auch die Businsassen, welche nur Sekunden vor dem Crash die Unfallstelle passierten, können von großem Glück sprechen. Der Busfahrer konnte eine Kollision nur knapp verhindern. “Die Schutzengel meinten es sehr gut mit uns”, so der Betriebsleiter Busgesellschaft RTB, Hans Koller, im Gespräch mit “20 Minuten”.
Scheinbar deute einiges auf einen Pilotenfehler hin, ist sich “Schweiz aktuell” sicher. Es herrschten am Montag Rückwindverhältnisse auf der 1.500 Meter langen Westpiste in Altenrhein, wie Aviatikexperte Hansjörg Bürgi gegenüber der Nachrichtensendung sagt. Ein Landeanflug auf der entgegengesetzten Ostpiste wäre daher besser gewesen, erklärt der Chefredakteur des Fachmagazins “SkyNews.ch”.
Auch die marokkanische Fluggesellschaft Dalia Air meldet sich zu Wort. Gegenüber “Schweiz aktuell” bestätigt Dalia Air, dass es sich bei der Crew um erfahrene Piloten handle. Der Pilot sowie der Co-Pilot verfügen über 20 Jahre Flugerfahrung, sagt der Technische Direktor der Fluggesellschaft. Nur dank dem richtigen Verhalten der beiden konnte in Altenrhein Schlimmeres verhindert werden, heißt es aus Casablanca.
Die schwer beschädigte “Embraer Phenom 300″ der Fluggesellschaft Dalia Air wurde mittlerweile abtransportiert. Die genaue Unfallursache ist noch unbekannt. Die Untersuchungen laufen auf Hochtouren.
(SAN)
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