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Flözerwegsiedlung Rankweil: Mütter sehen Sicherheit ihrer Kinder gefährdet

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Rankweil - Seit 2014 setzen sich Cemile Sarar und zahlreiche weitere Mütter für eine alternative Lösung zur derzeitigen Schulweg-Situation ein. Bisher konnte für die Eltern keine zufriedenstellende Lösung gefunden werden.

Vor rund einem Jahr wurden die Busfahrzeiten geändert. Nun treffen die Volksschüler aus der Flözersiedlung 20 Minuten zu früh in der Schule ein. Heißt: Die Kinder sind bis Schulanfang ohne Aufsicht. Alternativ müssten sie einen Schulweg von 1,8 Kilometer zurücklegen.

“Wir haben Angst um unsere Kinder”

Die Mütter betonen, es gehe ihnen nicht darum, von der Gemeinde einen Bus zur Verfügung gestellt zu bekommen. An erster Stelle stehe für sie die Sicherheit ihrer Kinder. Genau diese sehen sie vor allem in der Winterzeit nicht gegeben. Um die Öffentlichkeit auf ihr Problem aufmerksam zu machen, haben sie am Mittwoch beim Wochenmarkt eine unangemeldete Demonstration veranstaltet.

Wenig Rückhalt in Bevölkerung

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Die Frauen zeigten sich von den dortigen Reaktionen enttäuscht. So habe ein Passant am Mittwoch gesagt, dass die Mütter lediglich nur Vater Staat ausnützen wollen. Für Cemile Sarar, SPÖ-Ausschussmitglied, ist diese Aussage völlig unverständlich. Würde ein zusätzlicher Bus fahren, wären laut ihr “natürlich” alle Familien bereit ihren Beitrag zu leisten.

Bürgermeister: Klare SPÖ-Strategie

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Bürgermeister Martin Summer sieht hinter dieser “aufgewärmten Diskussion” eine klare Strategie der SPÖ. Denn schon vor einem Jahr habe sich die Gemeinde mit den Familien in der Flözersiedlung getroffen und gemeinsam nach Lösungen gesucht. Dabei habe man sich entschieden, den Versuch zu starten, dass die Eltern ihre Kinder auf dem Schulweg begleiten. Anfangs hätten sich auch ausreichend Eltern für diese Lösung gemeldet. Nach zwei Wochen wurde das Projekt jedoch von den Eltern wieder ad acta gelegt.

“Bin auch in die Schule gelaufen”

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Für die Gemeinde Rankweil spielt das Thema Bewegung eine große Rolle. “Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass sich Kinder besser konzentrieren können, wenn sie zur Schule laufen”, erklärt der Bürgermeister. Dies sei jedoch nur ein Grund, warum die Gemeinde keinen zusätzlichen Bus anfordern möchte. “Ich habe selber in dieser Gegend gewohnt und bin auch immer in die Schule gelaufen”, so Summer.

Summer: Andere Kinder in ähnlicher Situation

Laut dem Bürgermeister müssten auch viele andere Kinder eine Schulweg von über einem Kilometer zurücklegen. So unter anderem die Kinder von der Churerstraße kurz vor Feldkirch. Diese Kinder müssten außerdem an einer viel befahrenen Straße entlanglaufen.

 

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