Fischler eröffnete 68. Forum Alpbach

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Mit der üblichen Folklore aber mit einem neuen Präsidenten ist das 68. Forum Alpbach am Sonntag nun auch offiziell eröffnet worden. Unter dem Generaltitel "Erwartungen - die Zukunft der Jugend" wird bis 1. September von hunderten Politikern und Experten in diversesten Arbeitskreisen diskutiert. Geleitet wird die Veranstaltung erstmals vom früheren EU-Kommissar Franz Fischler.

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Die vergangenen zwölf Jahre hatte der ehemalige Vizekanzler Busek das Forum präsidiert. Der ÖVP-Politiker ist heuer auch wieder dabei. "Der Geist von Alpbach hat dort geweht, wo er wollte", witzelte Fischler bei der Eröffnung am Sonntagvormittag.

Fischler hob in seinen Eingangsworten hervor, dass man auch angesichts des heurigen Generalthemas der Jugend bei den Diskussionen entsprechend Stimme geben wolle. An der ins Forum integrierten Seminarwoche werden Jugendliche aus 50 Staaten - von Albanien bis Vietnam - mitwirken.

Bereits im Laufen sind in Alpbach die Gesundheitsgespräche, zu denen praktisch alle wichtigen Player im österreichischen Gesundheitswesen angereist sind. Als nächste größere Veranstaltung beginnen am Montag die "Perspektivengespräche", die unter anderem mit dem US-Starökonomen Jeremy Rifkin aufwarten können.

Zu den Technologie-Gesprächen ab Mitte der Woche wird unter anderem Physik-Nobelpreisträger Robert B. Laughlin erwartet. Die politischen Gespräche bringen Bundespräsident Heinz Fischer und seinen kroatischen Amtskollegen Ivo Josipovic nach Alpbach, die Wirtschaftsgespräche EU-Kommissionspräsident Barroso, Bundeskanzler Faymann (SPÖ) und Vizekanzler Spindelegger (ÖVP). Überhaupt zeigen sich beinahe die ganze Regierung und fast alle nennenswerten Größen aus Österreichs Banken-, Justiz und Wissenschaftsszene zumindest kurz bei der gut zweiwöchigen Tagung im selbst ernannten "Denkerdorf".

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