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Finanzämter in den Bezirken schließen und übersiedeln nach Wien-Landstraße

So soll das zentrale Finanzamt am Bahnhof Wien-Mitte aussehen. So soll das zentrale Finanzamt am Bahnhof Wien-Mitte aussehen. - © APA/beyer.co.at
von Sarah van den Berg - Im dritten Bezirk entsteht Wiens neues Finanzzentrum. Ende des Jahres soll das Gebäude fertig gestellt werden und dann schließen nach und nach – außer in der Donaustadt – alle Finanzämter in den Bezirken und übersiedeln in das zentrale Gebäude. Nicht nur für die Bewohner in den Bezirken ist dies eine große Umstellung, sondern auch für die Mitarbeiter der betroffenen Ämter.

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Bisher gab es in Wien acht Standorte von Finanzämtern, sieben davon sollen geschlossen, bzw. zusammen gelegt werden. Nur das Finanzamt in der Donaustadt – zuständig für die Bezirke 20, 21 und 22 – bleibt erhalten. Als diese Pläne 2008 das erste Mal publik wurden, dementierte das Finanzministerium – damals unter Josef Pröll – heftig.

Nachnutzung der Finanzämter in den Bezirken unklar

Das neue zentrale Finanzzentrum befindet sich innerhalb des Komplexes des Bahnhofs Wien-Mitte und ist somit über die U-Bahn-Linien U3 und U4, sowie mit der Schnellbahn öffentlich erreichbar. Trotzdem ist der neue Standort nicht aus Sicht aller Kunden ideal, vor allem, wenn sie bisher direkt im Grätzel Ansprechpartner hatten und die Online-Services nicht nutzen wollen oder können. Was genau mit den zukünftig leer stehenden Bezirks-Finanzämtern passiert, ist noch unklar. Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) sei aber bereits auf der Suche nach Nachmietern.

Auch für Mitarbeiter bedeutet zentrales Finanzamt große Umstellung

Und nicht nur für die Kunden der Finanzämter wird es eine große Umstellung, auch für die Mitarbeiter. Darüber, ob gleichzeitig mit der zusammenlegung an einen Standort auch Stellen eingespart werden sollen, ist noch nichts bekannt. Fest steht jedoch, dass sich die Arbeitsbedingungen deutlich verändern werden: Großraumbüros sind unumgänglich und auch die Gesamtfläche des neuen zentralen Finanzamtes entspricht nicht der addierten Fläche aller Bezirks-Finanzämter.

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