Fiaker-Unfall ruft Tierschützer der Pfotenhilfe auf den Plan

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Kein gutes Leben attestiert Pfotenhilfe den Wiener Fiakerpferden. Kein gutes Leben attestiert Pfotenhilfe den Wiener Fiakerpferden. - © Bilderbox
Nachdem am Osterwochenende zwei Fiakerpferde am Heldenplatz durchgegangen sind, meldet sich die Tierschutzorganisation Pfotenhilfe zu Wort und kritisiert die Pferdehalter.

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Die Kritik der Fiaker-Gegner wird dabei immer heftiger. Andrea Swift, Geschäftsführerin des Vereins Pfotenhilfe: „Wir kennen die Problematik nur zu gut. Kürzlich musste die Pfotenhilfe Lochen in Oberösterreich solch ein geschundenes Fiakerpferd aufnehmen, das danach auch noch zum Springreiten missbraucht wurde. „Einsteins“ Gelenke und Wirbelsäule sind entsprechend geschädigt.“

Es sei "durchaus üblich", Fiakerpferde sieben Tage die Woche und meist von früh bis spät über den harten Asphalt laufen zu lassen, so Swift weiter. „Die schädlichen Abgase und vor allem die vielen vorbeifahrenden Autos und Straßenbahnen sind für schreckhafte Fluchttiere, wie Pferde es sind, eine große Belastung. Bei jeder Witterung müssen diese Tiere den ganzen Tag hart arbeiten und sind dabei oft Regen, Schnee und starker Hitze ausgesetzt“, betont die Tierschützerin.

Pfotenhilfe: Misshandlungen an der Tagesordnung

Ein Fiakerpferd ist das meist nicht sein ganzes Leben lang. Dann, so Swift, oft werden Jungtiere als Trabrennpferde benutzt, später für Fiaker weiter verwendet und nach vielen Jahren harter Arbeit noch an Reitställe verkauft. Ihr Leben ende dann meist beim Fleischhauer, so die Geschäftsführerin der Pfotenhilfe.

(PFR)

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