Feuer in Marx-Halle in Wien war Brandstiftung

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Die Feuerwehr löschte den Brand in der Nacht auf Sonntag
Die Feuerwehr löschte den Brand in der Nacht auf Sonntag - © APA (MA 68 LICHTBILDSTELLE)
Das Feuer in der Marx-Halle in Wien-Landstraße war gelegt worden. “Es handelt sich eindeutig um Brandstiftung”, sagte Polizeisprecher Harald Sörös am Montagvormittag. Einer oder mehrere Täter waren laut Polizeiangaben in der Nacht auf Sonntag in die Veranstaltungshalle eingebrochen und haben das Feuer gelegt. Dafür setzten sie einen Einrichtungsgegenstand in Brand.

Von dort griff das Feuer auf die Hallenabtrennung über. Diese trennt den Kulturbereich vom “Globe Wien”-Theater von Michael Niavarani und Georg Hoanzl. In weiterer Folge fing die Dachkonstruktion an zu brennen. Die genaue Schadenshöhe stand am Montag noch nicht fest, wurde von der Polizei jedoch als “erheblich” bezeichnet. Die Brandgruppe des Landeskriminalamtes Wien ermittelt.

Ein Passant hatte gegen 1.40 Uhr das Feuer in der Halle am Gelände des ehemaligen Schlachthofs St. Marx bemerkt und die Einsatzkräfte verständigt. Als die Feuerwehr hinkam, schlugen die Flammen bereits aus dem Dach. Rund 100 Feuerwehrleute bekämpften mehr als zehn Stunden den Brand.

Die kommenden Veranstaltungen in der Wiener Marx-Halle sollen wie geplant stattfinden. Das hat der Betreiber, Herwig Ursin von der Hey-U-Mediagroup, am Montag im APA-Gespräch betont. Nach dem Brand vom Wochenende seien in intensiven Gesprächen, an denen auch Behördenvertreter teilgenommen haben, die Sofortmaßnahmen besprochen worden.

So werden laut Ursin etwa defekte Blechteile oder angegloste Holzbalken nach Möglichkeit entfernt. Auch Sicherungsmaßnahmen mittels Stützen sind vorgesehen. Die Arbeiten sollen umgehend starten. Anschließend werde die Halle noch einmal von der Behörde begutachtet.

Laut Ursin ist davon auszugehen, dass das denkmalgeschützte Objekt bereits nächste Woche wieder geöffnet wird. Dann findet nämlich bereits die erste Veranstaltung nach dem Brand statt: die Kunstmesse viennacontemporary (21. bis 24. September).

(APA)

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