Festspiele holen Mohrenbräu an Bord

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Freude angesichts der nun getroffenen Einigung. Freude angesichts der nun getroffenen Einigung. - © VOL.AT/Markus Sturn
Die Bregenzer Festspiele und das Festspielhaus haben am Donnerstag gleich zwei Brauereien als Biersponsoren bis 2016 präsentiert.

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Während der Festspielsaison wird ab 2013 die Marke "Weltenburger" der Regensburger Brauerei Bischofshof ausgeschenkt, unterm Jahr bekommen die Gäste im Festspielhaus das Bier der Dornbirner Brauerei Mohrenbräu zu trinken. Dass vor zwei Jahren die deutsche Brauerei als exklusiver Partner den Vorzug vor lokalen Bewerbern bekommen hatte, sorgte in Vorarlberg für Aufregung. Man hoffe, dass diese Diskussion nun beendet sei, so die Verantwortlichen.Mohrenbräu war bis 2010 alleiniger Biersponsor, für 2011 und 2012 erhielt Weltenburger den Zuschlag. Das Auslaufen des Vertrags zu Ende 2012 führte zu einer teils emotional geführten Debatte um deutsches Bier im Festspielhaus. So hatte etwa die Vorarlberger FPÖ gefordert, dass künftig wieder regionale Produkte ausgeschenkt werden sollen.

Diem: "Strategische Entscheidung"

"Der Wechsel vor zwei Jahren fiel uns nicht leicht", verteidigte Michael Diem, kaufmännischer Direktor der Festspiele, die "strategische Entscheidung", mit der man den "Volkszorn" auf sich gezogen habe. Immerhin kämen zwei Drittel der Festspielgäste aus Deutschland, und den bayrischen Markt habe man noch nicht so beackert wie jenen in Baden-Württemberg.

"Tolle Symbiose"

Bischofshof-Brauereidirektor Hermann Goß berichtete, dass die nun gefundene Lösung auf Betreiben der beiden Brauereien zustande kam. Man habe eine "tolle Symbiose" geschaffen. Von einer "einmaligen Partnerschaft" sprach auch Mohrenbrauerei-Chef Heinz Huber. Gemeinsam setzte man sich gegen weitere Bewerber um das Biersponsoring durch. Über die Höhe des Leistungstransfers wurde Stillschweigen vereinbart. Die Engagements der Brauereien werden aber in die Kategorie "Presenting Sponsor" eingereiht, dafür ist laut Sponsoring-Broschüre ein Beitrag von mindestens 50.000 Euro vorgesehen.

"Am Bier hängt Emotion"

"Am Bier hängt offensichtlich viel Emotion, die hat nun einen guten Hafen gefunden", kommentierte der Bregenzer Bürgermeister Markus Linhart (V) als Eigentümervertreter die Partnerschaft. Michael Rauth, Aufsichtsratsvorsitzender der Bregenzer Festspiel- und Kongresshaus GmbH, hoffte, dass das Thema "nun aus den Medien verschwinden" wird. Festspielhaus-Geschäftsführer Gerhard Stübe sprach von einer Partnerschaft auf Augenhöhe, die es ermögliche, die 400.000 Besucher jährlich so gastfreundlich als möglich zu bewirten.

(APA)

Mohrenbräu wird Partner der Festspiele

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