Fernando Gaviria feierte vierten Etappensieg beim Giro

Kolumbianer holte 13. Teilstück über 167 km in Tortona im Massensprint
Kolumbianer holte 13. Teilstück über 167 km in Tortona im Massensprint - © APA (AFP)
Radprofi Fernando Gaviria hat beim 100. Giro d’Italia am Freitag seine vierte Etappe gewonnen. Der Kolumbianer holte das 13. Teilstück über 167 km in Tortona im Massensprint vor dem Iren Sam Bennett. Der Niederländer Tom Dumoulin verteidigte sein Rosa Trikot souverän. Die Österreicher Patrick Konrad, Georg Preidler, Lukas Pöstlberger und Gregor Mühlberger kamen zeitgleich mit Gaviria ins Ziel.

Wie schon tags zuvor in Reggio Emilia und auf den Etappen drei und fünf fand die Konkurrenz auch im knapp 30.000 Einwohner zählenden Zielort im Piemont kein Vorbeikommen am 22-jährigen Südamerikaner. Gaviria, 2015 und 2016 Weltmeister im Omnium auf der Bahn, fand auf der Zielgerade von weit hinten die Lücke und verwies Bennett und Jasper Stuyven aus Belgien auf die Plätze zwei und drei.

Giro-Leader Dumoulin verbrachte einen geruhsamen Tag, verteidigte seine Spitzenposition mit 2:23 Minuten Vorsprung vor dem zweitplatzierten Nairo Quintana. Bereits auf der 14. Etappe am Samstag wird der Niederländer aber wieder gefordert sein, wenn er auf der 11,8 km langen Schlusssteigung hinauf nach Oropa die Angriffe der Konkurrenz abwehren muss.

Die Österreicher Patrick Konrad, Georg Preidler, Lukas Pöstlberger und Gregor Mühlberger erreichten zeitgleich mit dem Sieger das Ziel, Felix Großschartner 2:07 Minuten später. Bora-Fahrer Konrad bleibt als 27. mit 21:03 Minuten Rückstand auf Dumoulin bester rot-weiß-roter Teilnehmer.

Geraint Thomas, der bis zu seinem unglücklichen Sturz am vergangenen Sonntag auf Rang zwei des Gesamtklassements gelegen hatte, trat zur 13. Etappe wegen Schmerzen im Knie nicht mehr an. “Ich hatte nach meinem Crash – überschaubare – Probleme mit der Schulter. Aber mit meinem Knie wurde es täglich schlimmer”, sagte der Kapitän des britischen Sky-Teams.

Der Waliser, der bei diesem Giro zum ersten Mal auf Gesamtsieg fahren wollte, soll nach einer Erholungspause seinen Fokus nun wieder auf die Tour de France richten. Dort soll er wie in den vergangenen Jahren als Edelhelfer des dreimaligen Gewinners Chris Froome antreten.

(APA/dpa/ag.)

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