Wegen eines Faustschlages gegen einen Lkw-Fahrer war Baumgartner erstinstanzlich verurteilt worden. - © EPA/Archiv
Wegen eines Faustschlages gegen einen Lkw-Fahrer war er erstinstanzlich verurteilt worden, dagegen hatte Baumgartner berufen, informierte die Mediensprecherin der Staatsanwaltschaft Salzburg, Barbara Feichtinger, am Mittwoch Journalisten.
Der Zwischenfall hatte sich demnach am 30. September 2010 in der Nähe der Red Bull Arena ereignet. Dort waren sich im Stau ein Autofahrer und ein griechischer Lkw-Lenker in die Haare geraten. Laut dem Ersturteil soll Baumgartner dazugekommen und ausgestiegen sein. Er soll Partei für den Autofahrer ergriffen haben. Dabei soll der Grieche den Extremsportler weggeschubst und Baumgartner seinen Gegner im Gesicht verletzt haben. Dieser erlitt eine Platzwunde im Gesicht.
Nach Angaben Feichtingers hat der Extremsportler beim ersten Prozess am Bezirksgericht Salzburg heuer im April seine Unschuld beteuert. Er habe den Kraftfahrer nicht geschlagen. Dennoch wurde er zu 50 Tagessätzen a 30 Euro, also zu 1.500 Euro Geldstrafe verurteilt. Dagegen meldete er Berufung an. Am kommenden Dienstag, den 6. November, muss nun ein Dreirichtersenat des Landesgerichtes Salzburg über seine Berufung entscheiden.
Unklar ist, ob Baumgartner zum Prozess persönlich erscheinen wird. Seine Anwesenheit ist rechtlich nicht notwendig, er könnte sich in der Berufungsverhandlung auch von einem Anwalt vertreten lassen. (APA)
so wie die Grünen!
Und wenn die Verurteilung nicht gerechtfertigt ist, dann werden wir auch dagegen ankämpfen, andernfalls trägst du diese verurteilung ganz lange mit dir herum, und das ist nicht gerade förderlich!
Und einmal mehr zeigt es sich, das du immer die Arschkarte ziehst, wenn du für jemanden einstehst!
So nützt er die Möglichkeiten der demokratischen Rechtsstaatlichkeit.
In der Diktaur wird nicht lange gefackelt - Urteile nach Gutdünken der Diktatoren !
Da gibt es Leute die schreiben drauflos und wissen aber nicht in welchen Zusammenhang du das Schreiben gemacht hast.
Natürlich werden wir wieder viele Minus bekommen, aber das ist ja bei VOL. at normal.
Siehe meinen ergänzenden Kommentar weiter unten.
Dass dem nicht so ist, ist nunmal Tatsache. Würde das stimmen, wären Aktionen, wie sie in Russland hin und wieder passieren, nicht möglich, weil das ja eine Demokratie ist. Weiters ist es für WildWolf offensichtlich nicht möglich zu erfassen, was Felix Baumgartner tatsächlich ausgesagt hat, mit seinem Statement.
Und nochmal: eine Sache die 2010 passiert ist in direkten Zusammenhang mit einem Statement von 2012 zu setzen, entbehrt, meiner Meinung nach, jeder argumentativer Logik.
Extremsportler Felix Baumgartner hat gegenüber der “Kleinen Zeitung” betont, nicht in die Politik gehen zu wollen. Seine Begründung: “Nein, man hat das am Beispiel Schwarzenegger gesehen: Du kannst in einer Demokratie nichts bewegen. Wir würden eine gemäßigte Diktatur brauchen, wo es ein paar Leute aus der Privatwirtschaft gibt, sie sich wirklich auskennen.”
Natürlich wird in der Dikatur schneller etwas entschieden, aber freilich nach der Willkür des Diktators oder der Diktatoren.
Diese behaupten anfänglich zumeist, sie würden nur zum Wohle des Volkes handeln. Dass nach nicht allzulanger Zeit diese Handlungen meist weit entfernt von einem gesunden Rechtsempfinden sind, geschweige denn irgend eine Achtung vor Menschenrechten gegeben sind, beweisen sie historisch belegten Wahnsinnstaten eines Diktators Hitler oder Stalin.
Auch die Monarchie in der autoritären Fassung ist eine Art Diktatur: Der König oder Kaiser schickt sein Volk in Kriege - sei es von übernatürlicher Begabung veranlasst oder von Gott beauftragt.
Spätestens seit der Französischen Revolution haben Millionen Menschen darum gekämpft, nicht mehr Abhängige von Diktatoren, welcher Art auch immer, zu sein.
Es gibt zudem verschiedene Arten der Demokratie: Die der Schweiz z.B, die eine direkte Demokratie ist. Da ist das Volk der Souverän - mit dem Schwachpunkt, dass die Mehrheit auch mal völlig daneben liegt, da das Volk die Zukunftsentwicklungen nicht unbedingt richtig einschätzen kann.
Wir in Österreich haben eine indirekte Demokratie. Das heißt, dass wir bei der Wahl Parteien beauftragen, unsere Interessen zu vertreten.
Dazwischen gibt es aber verschiedene Spielarten, die Verfeinerungen ermöglichen. Volksbegehren, die einen Eingriff in die jeweiligen politischen Geschehnisse ermöglichen sollten. Das ist bei uns in Ö zwar vorhanden, gehört meiner Meinung nach jedoch dringend angepasst, renoviert>> damit ist der jeweilige Politiker einer wesentlich stärkeren Kontrolle durch das Volk unterstellt.
Natürlich ist die Demokratie nur ein Staatsmodell, das aber trotz Schattenseiten oder Schwächen immer noch haushoch besser ist als eine Demokratie.
Im sicheren Hafen demokratischer Verhältnisse ist es natürlich leicht, nach einer DIKTATUR zu rufen. Man sollte aber die Gesamtfolgen beachten.
So war mein Beitrag zum Wunschdenken des
Herrn Baumgartner zu verstehen.
dazu muss man sagen, dass diese Formulierung natürlich provokant ist, keine Frage. Die Quintessenz seines Statements ist aber eine andere, nämlich dass Demokratie (so wie sie derzeit funktioniert) Stillstand bedeutet....
was hat der Wohlstand, den wir in Österreich haben, denn bitte mit Demokratie zu tun?!
Ewige Miesmacherei - widerlich !
Eine pure Demokratie gibt es nirgendwo - Demokratie im ursprünglichen Sinn, schließt eine Wiederwahl aus...
Du sagst: "Alles was sich Demokratie nennt muss noch lange keine sein."
da könnte man das Wort Demokratie auch mit dem Wort Diktatur ersetzen....
Nochmal: ich stimme Baumgartner ja nicht zu, ich finde es nur verwerflich Äpfel (Sache von 2010) mit Birnen (Statement 2012) zu vergleichen...
Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Wer zu Schubsen beginnt, hat den Sinn für Vernunftsargumente verloren....Kleinhirnreflexe haben das Steuer über das Individuum übernommen...oder so ähnlich..die Situation beginn rasant zu eskalieren...