Staunen, Begeisterung, Zweifel, Verwirrung, einzigartige Kunst erwartet die Besucher der Feldkircher Johanniterkirche - © Manfred Bauer
Geschaffen wurde diese vom Schweizer Künstlerpaar Glaser/Kunz. „Wir freuen uns über den großartigen Besucherzustrom zu dieser Ausstellung. Ganz besonders aber darüber, dass diese Besucher aus Feldkirch und der Region kommen, denn die Zahl der Touristen die derzeit in Feldkirch urlauben, dürfte verschwindend klein sein“, freut sich Arno Egger der Kurator der Ausstellung. Es wird bereits überlegt, die Ausstellung nicht nur bis zum 8. Dezember zu zeigen, sondern Sie darüber hinaus auch während des Weihnachtsmarktes offen zu halten.
Realität oder/und Fiktion
Eines sei verraten: Als Medium für ihre Botschaft haben die beiden Künstler die so genannten Kinematografischen Skulpturen entwickelt. Eine spannende Verbindung von Bildhauerei, Film, Theater und Literatur. Aus Lehm formen Glaser/ Kunz klassische Skulpturen, die durch Videoprojektionen lebendig werden. Geht der Besucher über die Stiegen hinab, direkt in den Schauplatz, ist er hin- und hergerissen sowie irritiert durch die perfekte Scheinhaftigkeit, die das Künstlerpaar ihren Figuren, die auf Müllsäcken in den archäologischen Ruinen im Kirchenschiff liegen, eingehaucht haben.
Echt oder nicht echt? Diese Frage stellt sich auch der Betrachter, der den „Talking Heads“ erstmals begegnet. Dieser kurze Moment des Zweifelns berührt, verstört, lässt innehalten, denn die Augen in den Köpfen der Figuren schauen uns an, der Mund bewegt sich beim Sprechen, beim Aneinander vorbeireden, beim Singen. Unausweichlich stellt man sich die Frage was ist Realität, was ist Fiktion?“.
Geöffnet bis 8. Dezember 2012:
Dienstag bis Freitag 10 bis 12 Uhr und 15 bis 18 Uhr
Samstag 10 bis 14 Uhr
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