Senioren Kochkurs mit Albert Ruetz begeisterte

Von Gemeindereporter Helmut Köck
Die Begeisterung der Hobbyköche konnte Albert Ruetz für die türkische Küche wecken.
Die Begeisterung der Hobbyköche konnte Albert Ruetz für die türkische Küche wecken. - © Helmut Köck
Feldkirch. (koe) Auf großes Interesse stoßen die Senioren-Kochkurse, welche im Rahmen des Veranstaltungsprogrammes “Lebenslust und Tatendrang“ bereits seit vier Jahren vom Seniorenreferat ausgeschrieben werden. 

Mehr als nur Kebab und Döner
Heuer ging es rund um die „Türkische Küche“, welche eine lange Geschichte hat. Sie stellt eine Weiterentwicklung der ursprünglichen nomadischen Kochtradition der Turkvölker durch Vermischung mit der indischen, persischen, islamisch-arabischen Küche, sowie den Kochtraditionen der Völker des Mittelmeerraumes und des Kaukasus, dar. „Eine der großen drei Küchen der Welt ist die türkische Küche. Abseits von Döner und Lahmacun gibt es Gerichte, die köstlich und zudem leicht nachkochbar sind“, erklärte Kursleiter Albert Ruetz, nicht nur ein Kultur- und Kunstexperte, sondern ein besonders begabter Hobbykoch, seinen männlichen Kursteilnehmern.

Viergängiges Menü
Und es war nicht zu viel versprochen. Albert Ruetz, der schon viele Reisen in alle Winkel der Türkei machte, hatte die besten Zutaten für das viergängige Menü, vor Ort eingekauft. Nach einer kurzen Einführung, erhielten die Senioren ihre Kochaufgaben zugeteilt. Und so sah das Menü aus: Erste Vorspeise Yoghurt-Suppe, Zweite Vorspeise Gebratene Paprikaschoten mit Schafkäsefüllung, Hauptspeise Tavuk (Hühner) Soufflé und zum Dessert ein Apfelkuchen.

Begeisterung geweckt
Mit großer Begeisterung stürzten sich die Kochfreunde in die Arbeit. Karotten, Paprikaschoten, Lauch, Salzgurken, Petersilie, Huhn, Schaf- und Reibkäse usw. galt es vorzubereiten. Eine Besonderheit war das Anrösten der trockenen Pfeffermilzblätter für die Suppe. Schon der Duft beim Kochen verzauberte die Männerrunde, musste doch schnell ein Schluck vom feinen Weißwein dazu genossen werden.

Damen geladen
Die Zeit war knapp bemessen, denn nach gut eineinhalb Stunden waren auch die Partnerinnen der “Köche” zum Essen eingeladen. Die Damen staunten nicht schlecht, als sie zum Aperitif eintrafen und die vielen Köstlichkeiten erblickten. Die Gäste und die Köche waren begeistert, es mundete hervorragend und ein großer Applaus galt auch dem Kochlehrer Albert. Nach dem feinen Dessert „Apfelkuchen“ endete ein lehrreicher und genussvoller Abend. Eines war allen Teilnehmern klar: Auch wenn die momentane politische Lage nicht sehr erfreulich ist, die türkische Küche bietet wirklich viel mehr als nur Kebab und Döner.

 

 

 

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