(l.) Erwin Fitz der Landesgeschäft5sführer des ÖSK überreicht Bürgermeister Wilfried Berchtold die "Österreichisches Schwarzes Kreuz-Kriegsgräbervorsorge – Arbeit für den Frieden“ - © Manfred Bauer
(sm) Erwin Fitz, der Landesgeschäftsführer des „Österreichischen Schwarzen Kreuzes-Kriegsgräberfürsorge“ (ÖSK) überreichte im Rahmen einer kleinen Feierstunde dem Feldkircher Bürgermeister Wilfried Berchtold die „Dokumentation Österreichisches Schwarzes Kreuz-Kriegsgräbervorsorge – Arbeit für den Frieden“ für die Unterstützung der Arbeit des ÖSK. Weiters sprach Geschäftsführer Fitz den ehrenamtlichen Mitarbeitern Renate Walser, Albert Walser, dem Friedhofsbetreuer Norbert Khüny und dem Journalisten Manfred Bauer im Namen der Landesgeschäftsstelle des ÖSK den Dank aus und überreichte auch diesen die Dokumentation.
Rund 21.000 Gräber
Die 440seitige Dokumentation beschreibt die österreichischen Kriegsgräber und Gedenkstätten aber auch jene die vom ÖSK in Polen, der Slowakei, Italien, in der Schweiz, in der Ukraine usw. wo Österreicher und auch Vorarlberger bestattet sind, betreut werden. In Vorarlberg sind es 29 Anlagen, die größte befindet sich in Feldkirch-Tosters mit 322 Gräbern, im Ausland werden 36 Anlagen mit rund 21.000 Gräbern betreut.
Bitte um Spenden an Allerheiligen
Die ÖSK Landesgeschäftsstelle Vorarlberg bittet zur Finanzierung der Sanierung und Erhaltung der Grabanlagen in Vorarlberg und im Ausland um eine Spende an Allerheiligen an den Eingängen zu den Friedhöfen. „Wir bedanken uns schon im Voraus mit einem herzlichen ‚Vergelt’s Gott‘ für die Spenden der Friedhofbesucher und können versichern, dass jeder gespendete Euro ohne jegliche Umwege direkt dem Zweck der Kriegsgräberfürsorge zugutekommt und ein so Beitrag zur Arbeit für den Frieden ist“, verspricht Fitz.
Landesgedenkfeier in Tosters
Am Sonntag, 4. November 2012 findet traditionell auf dem Soldatenfriedhof in Feldkirch-Tosters die Landesgedenkfeier für die Toten des Ersten und Zweiten Weltkrieges statt. Die Feierstunde beginnt um 14 Uhr mit dem „Friedenschoral“ aus der Trauermesse von Franz Nagel, intonisiert vom Musikverein Gisingen unter der Leitung von Werner Loacker. Nach der Begrüßung durch den Landesgeschäftsführer Erwin Fitz spricht Pfarrmoderator Thomas Felder das Gebet für die Gefallenen, die Gedenkansprache hält Pfarrer August Hinteregger. Der Männerchor Feldkirch-Gisingen singt unter der Chorleiterin Eva Braito das Lied „Signore delle Crime“ von Giuseppe de Marzi. Nach der Kranzniederlegung und dem Ehrensalut durch die Schützenkompanie Gisingen spielt der MV Gisingen das Lied vom guten Kameraden. Abgeschlossen wird die Landesgedenkfeier mit der Retraité, geblasen von Martin Degasper von der Militärmusik Vorarlberg.
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