Neues aus dem Tostner Nähkästchen

Von Gemeindereporter Emir T. Uysal
Der Tostner Ortsvorsteher Manfred Himmer spricht mit der VN-Heimat über den zweitgrößten Ortsteil Feldkirchs.
Der Tostner Ortsvorsteher Manfred Himmer spricht mit der VN-Heimat über den zweitgrößten Ortsteil Feldkirchs. - © Emir T. Uysal
Funktionierende Vereinsarbeit, Bauprojekte und Probleme in und aus Tosters.

Feldkirch-Tosters. (etu) Tosters – ein lebendiges Dorf. Das spiegelt sich auch in der Vereinsarbeit wider. Gemeinsam mit der Harmoniemusik Tisis-Tosters zählt die Feuerwehr zu den aktivsten Vereinigungen in Feldkirch. Und diese Euphorie für Gemeinschaftssinn, Teamwork und Engagement zeigt sich parzellenübergreifend. Kürzlich veranstalteten die Teenyband der Harmoniemusik und die Nachwuchsmitglieder der Stadtmusik ein gemeinsames Konzert in der Turnhalle. Auch die Feuerwehr trainiert eifrig gemeinsam für die Wettkämpfe. Der Motocrossclub feiert im Herbst sein 60-jähriges Jubiläum – erst kürzlich legte der Altobmann nach 25 Jahren sein Zepter nieder. Es folgte Michael Zimmermann als neuer Motocross-Leiter.

Wohnbau boomt
Aber auch in Sachen Wohnbau ist Tosters gut aufgestellt: Mit dem neuen KliNaWo, der Zentrumsverbauung und einer weiteren Wohnanlage in der Böschenmahdstraße wird die Einwohnerzahl über die 6000er-Grenze steigen. Thema war auch, dass sich neben dem „Captain Cook“ ein Sportwetten-Lokal einnistet. „Diese Angelegenheit ist Gott sei Dank gestorben“, meint Ortsvorsteher Manfred Himmer. „Der Besitzer hat nicht mit einer solch negativen Reaktion gerechnet.“ Himmer sorgt sich, dass die leer stehenden Räumlichkeiten den Eigentümern nichts bringen und kritisiert, dass trotz guter Infrastruktur recht wenig „Laufkundschaft“ den Weg nach Tosters findet. „Das ändert sich womöglich mit der Zentrumsverbauung.“
In der letzten Stadtvertretersitzung stellte Mayer Glastechnik den Antrag auf ein weiteres Grundstück zum Ausbau. „Dieser Antrag wurde positiv behandelt“, so Himmer. Die Stadt hat dem Nachbarn einen anderen Boden angeboten, um MGT den Ausbau zu ermöglichen – eine indirekte Wirtschaftsförderung, die der Stadt nichts koste. „Es ist nur ein kleiner Platz, aber die Firma kann nun ein bisschen jonglieren.“

Problem: Müllentsorgung
Ein leidiges Problem ist für den OV die Mülltrennung. „Es ist teilweise schrecklich, wie sich die Menschen benehmen, wenn es um Müllentsorgung geht.“ Gerade die Großcontainer (Auffahrt Capitelweg und Feuerwehrhaus) würden jedes Wochenende komplett zugestellt werden. Dabei handle es sich oft um falschen Abfall, der dort nicht hingehöre. „Mich ärgert es jedes Mal. Gerade in Feldkirch kann man günstig und einfach seinen Müll entsorgen“, plädiert Himmer. Genauso seien öffentliche Mülleimer betroffen, wo einfach der Restmüll entsorgt werde. „Diese Umstände gehen auf die Kosten der Allgemeinheit.“

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