Modernste Ausstattung für Notfallversorgung am LKH Feldkirch

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Der neue Schockraum im LKH Feldkirch Der neue Schockraum im LKH Feldkirch - © KHBG
„Mit dem neuen Schockraum setzt das Landeskrankenhaus Feldkirch neue Maßstäbe in der Notfall-Erstversorgung. Dieser modernst ausgestattete „Emergency-Room“ ermöglicht eine noch raschere Versorgung von Notfall-PatientInnen auf höchstem medizinischem Niveau“, so Dr.

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Gerald Fleisch, Direktor der Krankenhaus-Betriebsgesellschaft, anlässlich der Eröffnung des neuen Schockraumes am Landeskrankenhaus Feldkirch.

„Der neue Schockraum am Landeskrankenhaus Feldkirch stellt sicher, dass die Notfallversorgung in Vorarlberg auch in Zukunft den höchst möglichen Standard aufweisen wird“, zeigt sich Gesundheitslandesrat Dr. Christian Bernhard überzeugt.

 300 PatientInnen pro Jahr
Pro Jahr werden rund 300 PatientInnen ins Landeskrankenhaus Feldkirch eingeliefert, deren Verletzungen oder Erkrankungen so gravierend sind, dass eine Erstversorgung im Schockraum erforderlich ist. „Das reicht vom schweren Verkehrsunfall über einen massiven Schlaganfall bis zum schweren Herzinfarkt“, so Dr. Hohlrieder und erklärt, dass die Behandlung im Schockraum in der Regel dann erfolgt, wenn eine Versorgung durch den Anästhesisten erforderlich ist.

Modernste Ausstattung
Für diese Notfälle stehen nun erstmals in Vorarlberg zwei Schockräume in einem Krankenhaus zu Verfügung, die zudem über die modernste Ausstattung verfügen. „Die neuen Schockräume liegen direkt beim Hubschrauber- Landeplatz. Durch die kürzeren Wege ist deshalb eine raschere Versorgung in diesen besonders schweren Fällen möglich“, erklärt Schockraum-Koordinator OA Dr. Matthias Hohlrieder. Ein CT-Gerät direkt im Schockraum ermöglicht zudem erstmals in Vorarlberg eine Computertomographie direkt nach der Einlieferung der PatientInnen. „Das spart Zeit und ist sicherer für den Patienten“, betont der Schockraum-Koordinator. „Zeit ist bei schweren Verletzungen oder lebensbedrohenden Erkrankungen ein entscheidender Faktor.“

Verbesserte Abläufe
Während der größere Raum hauptsächlich bei Unfällen verwendet wird, ist der kleinere Schockraum vor allem für neurologische und internistische PatientInnen. Mit der Inbetriebnahme des Schockraumes wurden auch die Abläufe überarbeitet und verbessert. „Bereits vor der Einlieferung wird der zuständige Schockraum-Arzt vom Notfallmediziner kontaktiert. Das stellt sicher, dass bereits beim Eintreffen des Patienten das passende Schockraum-Team vollständig zur Verfügung steht“, beschreibt Dr. Hohlrieder die Abläufe. Dieses Team besteht aus dem Schockraum-Basisteam, zu dem neben AnästhesistIn und AnästhesiepflegerIn auch ein Radiologethechnologe, Pflegekräfte und weitere MedizinerInnen der primären Fachdisziplin gehören. „Abhängig von den Verletzungen oder Erkrankungen werden MedizinerInnen aus anderen Fachrichtungen zugezogen, um jeden Notfall bestmöglich versorgen zu können“, so Hohlrieder.

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