Reinhard Germann im neuen Schockraum am LKH Feldkirch - © VN, Paulitsch
Der neue Schockraum ist auf dem neuesten Stand der Technik. Damit soll die optimale Behandlung von Patienten garantiert werden, die etwa an Kreislauf- oder Atemversagen leiden oder bewusstlos sind, wie Primar Reinhard Germann im Interview mit VOL.AT erklärt. Tatsächlich verfügt das Landeskrankenhaus Feldkirch nun sogar über zwei Schockräume – einzigartig in Vorarlberg. Ein Raum wurde mit einem integrierten CT-Gerät ausgestattet. „Damit haben wir die Erstversorgung und die Erstdiagnostik sehr viel schneller abgeschlossen als vorher“, so Primar Germann weiter.
Ein besonderer Vorteil ist die Nähe der Räume zum Hubschrauber-Landeplatz. „Durch die kürzeren Wege ist deshalb eine raschere Versorgung in diesen besonders schweren Fällen möglich“, erläutert Oberarzt und Schockraum-Koordinator Matthias Hohlrieder. Im Ernstfall wird das Krankenhaus bereits zehn bis fünfzehn Minuten vor dem Eintreffen des Patienten verständigt. Genügend Zeit, um eine interdisziplinäres Team zusammenzustellen, bestehend aus Anästhesisten, Chirurgen, Radiologen und anderen Fachärzten. Ob man sich das Geschehen so vorstellen kann, wie es in amerikanischen Serien dargestellt wird? Grundsätzlich ja, meint Germann. Nur, dass im echten Leben mehr Pflegepersonal zum Einsatz komme.
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