Kulturhauptstadt: Bürger sollen mitreden

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Beteiligungsverfahren sind angelaufen
Beteiligungsverfahren sind angelaufen - © STADT DORNBIRN
Die vier Städte Bregenz, Dornbirn, Feldkirch und Hohenems prüfen derzeit, ob sie sich gemeinsam als europäische Kulturhauptstadt 2024 bewerben sollen. Auf der Agenda für 2017 und 2018, bis eine Entscheidung hinsichtlich der Bewerbung gefällt wird, stehen Denkwerkstätten und Beteiligungsverfahren für Bürger.

Die Denkwerkstätten sollen haben das Ziel haben, Chancen und Risiken einer möglichen Bewerbung herauszuarbeiten. Gemeinsam mit Experten werden ihre Ideen, Bedenken und kulturpolitische Notwendigkeiten der Zukunft diskutiert. Sämtliche Schritte vor einer möglichen Bewerbung werden über die neue Homepage www.kulturperspektiven2024.at dokumentiert und veröffentlicht.

In den vorerst fünf geplanten Denkwerkstätten sollen VVertreter aus Wirtschaft, Kultur, Bildung, Gesellschaft usw. mit einem möglichst offenen Zugang definierte Themenfelder und zentrale Fragestellungen aus- und bearbeiten. Neben den bisher fünf definierten Denkwerkstätten sind nach dem Sommer 2017 auch acht bis zehn Beteiligungsverfahren für Bürger geplant. Die Bürgerbeteiligungsverfahren werden im ganzen Land verteilt stattfinden und nicht auf die teilnehmenden Städte begrenzt sein.

Denkwerkstatt „Regional- und Stadtentwicklungen“

Am Montag fand in Dornbirn eine Denkwerkstatt zum Thema „Regional- und Stadtentwicklungen“ statt. Insgesamt 13 Teilnehmer aus den Bereichen Stadt- und Raumplanung, Architektur, Verkehrsplanung, Ökologie und Kultur fanden sich im Vorarlberger Architekturinstitut „vai“ ein, um gemeinsam über die weitere Entwicklung des Vorarlberger Rheintals als viertgrößten Ballungsraum in Österreich nachzudenken und zu diskutieren. Eine zentrale Frage war, welche Planungs- und Steuerungselemente notwendig sind, damit der Lebens- Wirtschafts- und Kulturraum „Rheintal“ Form annimmt und welche möglichen Anknüpfungspunkte an das Kulturhauptstadtprojekt gegeben sind. Ein Resümee war, dass eine Bewerbung zur Europäischen Kulturhauptstadt 2024 als Chance dienen könnte, im Verbund mit angrenzenden Regionen einen weiteren Schritt zu einer Kultur des großräumigeren Zusammenlebens zu machen.

Homepage ist online

Unter der Adresse www.kulturperspektiven2024.at sind künftig Informationen zum Projekt Europäische Kulturhauptstadt sowie dem derzeitigen Prozess abrufbar. Ziel der Homepage ist es, breit zu informieren und Interessierten die Möglichkeit zu geben sich ein umfassendes Bild über das Thema zu machen. Im Menü finden Sie neben einem Zeitplan auch Videos sowie Antworten zu wichtigen Fragen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf aktuellen Veranstaltungen und Projekten, wie beispielsweise den derzeit stattfindenden Denkwerkstätten. Die Erkenntnisse dieser Gespräche werden im Sommer zusammengetragen und bilden die Basis für die im Herbst stattfindenden öffentlich zugänglichen Dialogwerkstätten.

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