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Farnik verpasste Dreistellungsfinale um einen Ring

Österreichs Sportschützen reisen ohne Finalteilnahme von den Olympischen Spielen in London ab. Routinier Thomas Farnik scheiterte am Montag zum Abschluss im Kleinkaliber-Dreistellungsmatch nur knapp. Der 45-jährige Wiener belegte mit 1.167 von 1.200 möglichen Ringen Rang zwölf. Ein einziger Ring fehlte Farnik bei seiner sechsten Olympia-Teilnahme auf das Stechen um den Finaleinzug.

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"Ich habe gut geschossen. Wenn ich den Wind besser eingeschätzt hätte, wäre mehr möglich gewesen", meinte Farnik. Selbst eine Medaille. "Ich hätte um den zweiten Platz mitschießen können", versicherte der ÖOC-Routinier zum Abschluss seiner sechsten Spiele. Auf die Plätze zwei und drei fehlten ihm fünf bzw. vier Punkte.

Den Sieg holte sich der Italiener Niccolo Campriani. Der 24-Jährige aus Florenz triumphierte im Kleinkaliber-Dreistellungsmatch mit neuem olympischen Rekord von 1.278,5 Ringen 6 Punkte vor dem Südkoreaner Kim Jung-hyun und 7,2 vor dem US-Amerikaner Matthew Emmons. Campriani hatte zuvor bereite Silber mit dem Luftgewehr gewonnen.

Für Emmons war es die erste Olympia-Medaille im Dreistellungsmatch. 2004 in Athen hatte der US-Favorit als Spitzenreiter beim letzten Schuss auf die falsche Scheibe geschossen und dem Österreicher Christian Planer zu Bronze verholfen, vier Jahre später in Peking verspielte er mit einem schwachen letzten Schuss nicht nur seine Führung, sondern auch eine Medaille.

Andreas Scherhaufer verpasste indes das Olympia-Finale im Trap-Schießen. Mit 119 von 125 getroffenen Zielen belegte der 42-jährige Wiener bei seinem Olympia-Debüt in London Rang 17. 122 Treffer wären für den Einzug in die Medaillenentscheidung der besten sechs notwendig gewesen, das entspricht genau Scherhaufers Bestleistung. Bester Schütze der Qualifikation war der Australier Michael Diamond, der mit dem Maximum von 125 getroffenen Wurfscheiben den Vorkampf-Weltrekord einstellte.

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