Fan nach Flaschenwurf vor 100-Meter-Finale festgenommen

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Die Flasche landete hinter den Startblöcken des Amerikaners Justin Gatlin (l.) und Yohan Blake (r.) aus Jamaika. Die Flasche landete hinter den Startblöcken des Amerikaners Justin Gatlin (l.) und Yohan Blake (r.) aus Jamaika. - © EPA
Nach dem Wurf einer Flasche auf die Laufbahn des Olympiastadions in London Sekunden vor dem 100-Meter-Finale der Leichtathleten ist ein Verdächtiger in London festgenommen worden. Die Flasche war am Sonntagabend nur wenige Meter hinter den Startblöcken gelandet, in denen die Läufer um Superstar Usain Bolt bereits warteten.

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Der mutmaßliche Flaschenwerfer habe auch Beleidigungen gerufen, wie ein Polizeisprecher am Montag erklärte. Es sei niemand verletzt und das Ereignis nicht gestört worden, hieß es.

Sprinter nicht behindert oder irritiert

"Ich habe es nicht gesehen, nur davon gehört. Ich bin gegen Gewalt, deshalb kann ich solche Aktionen nur verurteilen", sagte Bolt, der den Bewerb in der neuen Olympischen Rekordzeit von 9,63 Sekunden für sich entschied. "Es war ein bisschen Ablenkung und ich wusste nicht, was da los war", sagte der drittplatzierte US-Sprinter Justin Gatlin. "Aber wenn man in diesen Blocks steht und das ganze Stadion ist still, würde man auch eine Nadel hinfallen hören."

Sportlerin greift ein

Die niederländische Judoka Edith Bosch, Medaillengewinnerin bei Olympia in Athen und Peking, schrieb beim Internetdienst Twitter, sie habe den Flaschenwerfer geschlagen. Sie berichtete: "Ein betrunkener Zuschauer hat eine Flasche auf die Strecke geworfen. Ich habe ihn geschlagen...unglaublich."

Der 100m-Start und die geworfene Flasche

(APA)

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