EZB schafft wegen Eurokrise 40 neue Stellen

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Im Kampf gegen die Eurokrise will die Europäischen Zentralbank (EZB) neues Personal einstellen und dadurch die Arbeitslast ihrer Mitarbeiter senken.

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Das Direktorium der Zentralbank um Notenbankchef Draghi habe die Schaffung 40 zusätzlicher Stellen für das Jahr 2013 genehmigt, sagte ein EZB-Sprecher am Dienstag in Frankfurt am Main und bestätigte damit einen Bericht der "Welt".

Die EZB-Gewerkschaft IPSO hatte jedoch bereits im Juli erklärt, die Schaffung lediglich mehrerer Dutzend neuer Jobs reiche angesichts der Arbeitsbelastung durch die Krise nicht aus. EZB-Chef Draghi hatte damals gesagt, das EZB-Direktorium habe über eine Aufstockung der Personalressourcen in "sehr bescheidenem" Umfang diskutiert. Einer kurz zuvor veröffentlichten Umfrage von IPSO zufolge verspüren rund 80 Prozent der EZB-Belegschaft derzeit eine hohe Arbeitsbelastung. Nach Ansicht von drei Vierteln der Zentralbanker handelt es sich dabei um eine anhaltende und keine kurzfristige Belastung. Ebenfalls rund drei Viertel der EZB-Belegschaft machen derzeit Überstunden. In der IPSO sind rund 40 Prozent der EZB-Mitarbeiter organisiert.

(APA)

 

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