Extremefest in St. Pölten: Bischof Küng will für Besucher beten

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Küng will für die Besucher des Death metal-Festivals in St. Pölten beten. Küng will für die Besucher des Death metal-Festivals in St. Pölten beten. - © AP/Ronald Zak
In St. Pölten findet vom 5. bis 7. Juli das Death-Metal-Festival  "Extremefest" statt. Bischof Küng hat angekündigt, für die Besucher beten zu wollen. An den drei Festivaltagen spielen 70 Bands auf zwei Bühnen.

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Der St. Pöltner Diözesanbischof Klaus Küng hat am Donnerstag laut Kathpress die Katholiken dazu aufgerufen, für die Besucher eines Death-Metal-Festivals zu beten. Er habe zwar nichts gegen Rockkonzerte, wird Küng zitiert. Das scheint allerdings nicht für das vom 5. bis 7. Juli in St. Pölten stattfindende "Extremefestival" zu gelten. "Die Bild- und Tonsprache" dieses Festivals sei nämlich "durchzogen von aggressiv-okkulten Bandnamen, Blut und Gewaltanspielungen und verstörenden Bildern".

Programm des Extremefest in St. Pölten tue den Menschen nicht gut

Beim "Extremefest" treten Bands mit Namen wie "Ketzer", "Cannibal Corpse", "Suicide Silence", "Hellsaw" oder "Aborted" auf. Küng stellte die Frage, was es über die heutige Zeit aussage, "wenn es erstrebenswert sein kann, sich drei Tage lang an so etwas zu berauschen?" Küng ist laut Kathpress überzeugt, "dass diese Mischung dem Menschen nicht gut tun kann". Daher sein Aufruf, für die Festivalteilnehmer zu beten: "Möge Gott einen Weg durch all die Düsterkeit zu den Herzen der Menschen finden und seine befreiende Botschaft dort einpflanzen." (APA)

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