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Experimentelle Klangwelten

Das Wiener Ensemble Phace eröffnete die diesjährigen Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik.
Das Wiener Ensemble Phace eröffnete die diesjährigen Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik. ©JW
Bludenz. (jw) Die Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik setzten auch in diesem Jahr auf Innovatives.
Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik

Vor kurzem wurde Bludenz wieder zum Treffpunkt für all jene, die sich für Neue Musik interessieren. Bereits zum 29. Mal gingen die Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik über die Bühne und präsentierten dabei erneut ein sehr dichtes und außergewöhnliches Programm. Das Publikum erwartete heuer wieder ein Reigen an Konzerten, die nicht nur mit ihrer musikalischen Einzigartigkeit überzeugen konnten, sondern mit theatralen und visuellen Elementen zu wahren Gesamtkunstwerken verschmolzen. Festival-Leiterin Clara Iannotta setzte damit auch im dritten Jahr ihrer Intendanz die eingeschlagene Linie klar fort.

Klangspiele

„Es freut mich, dass wir jedes Jahr aufs Neues die Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik realisieren können. Auch wenn wir nur ein kleines Festival in einer kleinen Stadt sind, leisten wir hier einen wichtigen kulturellen Beitrag, nicht nur mit den Auftragswerken, die über das Jahr verteilt auf der ganzen Welt immer wieder aufgeführt werden, sondern auch mit den Meisterklassen. Heuer haben uns dazu 140 Anträge erreicht, aus denen wir schließlich fünf TeilnehmerInnen auswählen mussten.“, so Intendantin Clara Iannotta über die stetige Weiterentwicklung der Veranstaltungsreihe. So gab es auch in diesem Jahr für die BesucherInnen wieder eine Vielzahl an Auftragswerken und Premieren zu hören.

Den Eröffnungsabend der Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik gestaltet dabei das renommierte Wiener Ensemble Phace, das u.a. ein Stück der Komponistin Sivan Cohen Elias auf die Bühne brachte, welches die Lebendigkeit von Gegenständen thematisierte. Ein Erlebnis für die Sinne bot das Konzert des schwedischen Ensembles Curious Chamber Players, die in diesem Jahr auch die TeilnehmerInnen der Meisterklasse betreuten. Um die Wirkung und Plastizität von Klängen drehte es sich bei der Uraufführung von Rebecca Saunders Werk „aether“, das als Teil eines Musik-Theater-Stückes konzipiert wurde. Einen spannenden Festival-Abschluss lieferte schließlich noch der französische Künstler nicolas bernier mit seiner Klang- und Licht-Performance.

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