“Sie lassen das politische Kapital außer acht, das unsere politischen Führer in diese Union investiert haben und die Unterstützung der Europäer”, sagte Draghi der französischen Zeitung “Le Monde”. Er sehe den Euro “absolut nicht” gefährdet.
Zugleich äußerte der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) die Ansicht, eine größere Finanz-, Haushalts- und politische Union in der Eurozone sei unumgänglich. Sie werde auch zu Bildung neuer supranationaler Institutionen führen.
Die Konjunktur in der Eurozone sieht Draghi optimistisch. Für sie als Ganzes sehe er nicht das Risiko einer Rezession. Das Wachstum werde sich zum Jahresende hin beschleunigen.
(APA)
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