EU verhängt wegen Giftgas-Toten in Syrien weitere Sanktionen

Nach dem mutmaßlichen Giftgasangriff auf die syrische Stadt Khan Sheikhoun setzt die EU 16 weitere Unterstützer der Regierung in Damaskus auf ihre Sanktionsliste. Den ranghohen Militärs und Wissenschaftern werde vorgeworfen, den Einsatz von Chemiewaffen in dem Bürgerkriegsland ermöglicht zu haben, teilte der Rat der Mitgliedstaaten am Montag nach einem Beschluss der EU-Außenminister mit.

Anfang April waren in der Stadt Khan Sheikhoun als Folge von Giftgas mehr als 80 Menschen gestorben. Die USA und andere westliche Staaten machen die syrische Luftwaffe für den Angriff verantwortlich. Die Regierung von Präsident Bashar al-Assad weist hingegen die Schuld von sich und wird dabei auch von Russland unterstützt.

Die Sanktionierung der 16 Syrer gilt vor allem als symbolische Maßnahme. Für die Betroffenen sollen künftig wie bereits für 239 andere Assad-Unterstützer EU-Einreiseverbote gelten. Zudem werden in der EU vorhandene Vermögenswerte eingefroren. Auf Strafmaßnahmen gegen den wichtigsten Assad-Verbündeten Russland konnten sich die EU-Staaten bisher nicht einigen.

(APA/dpa)

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