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EU-Staaten weiter uneinig bei Glyphosat-Zulassung

Umstrittenes Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat
Umstrittenes Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat ©APA (Archiv/dpa)
Die EU-Staaten sind weiter uneinig bei der Verlängerung der Zulassung des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat.

Bei einer Abstimmung im zuständigen Fachausschuss am Donnerstag in Brüssel gab es weder eine qualifizierte Mehrheit für, noch gegen den jüngsten Vorschlag, die Zulassung um fünf Jahre zu verlängern. Österreich ist gegen eine Verlängerung.

Somit dürfte die Causa Glyphosat an einen Berufungsausschuss verwiesen werden, der nach Angaben von Diplomaten Ende November zusammentreten könnte. Dies wäre die letzte Gelegenheit, bei der sich die EU-Staaten auf einen Kompromiss einigen könnten. Kommt es auch dann zu keiner qualifizierten Mehrheit für oder gegen den EU-Kommissionsvorschlag, könnte die EU-Kommission letztlich alleine darüber entscheiden.

Wirkstoff unbedenklich?

Glyphosat steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Die EU-Agenturen halten den Wirkstoff allerdings für unbedenklich. Die Zulassung von Glyphosat in der EU läuft am 15. Dezember ab. Die EU-Kommission ist zuletzt zurückgerudert und hat eine fünfjährige Verlängerung der Zulassung vorgeschlagen, nachdem es für zehn Jahre unter den EU-Staaten keine Mehrheit gab.

(APA)

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