EU-Arbeitszeitrichtlinie: Wachsamkeit beim Ehrenamt angebracht

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Bei der Generalversammlung des Rot­en Kreu­zes stand das freiwillige Engage­ment der Vorarlberger im Mittel­punkt. Bei der Generalversammlung des Rot­en Kreu­zes stand das freiwillige Engage­ment der Vorarlberger im Mittel­punkt. - © APA, Techt
Bregenz – Landeshauptmann Markus Wallner teilt die Bedenken von Rotkreuz-Präsident Siegi Gasser, der bei der Generalversammlung des Roten Kreuzes Vorarlberg am Dienstag (19. Juni) vor Einschränkungen bei der ehrenamtlichen Tätigkeit gewarnt hat.

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"Wir haben schon in den vergangenen Wochen und Monaten alle unsere Kontakte nach Wien und Brüssel genutzt und bei einer etwaigen Einschränkung des Ehrenamts in der derzeit verhandelten Arbeitszeitrichtlinie unsere massiven Bedenken geäußert", unterstrich Wallner die klare Position des Landes. "Ich bin zuversichtlich, dass wir hier Gehör finden. Sollten wir aber der Auffassung sein, dass bei der Überarbeitung der Richtlinie übers Ziel hinaus geschossen wird, dann werden wir alle Hebel in Bewegung setzen, um dies zu verhindern", gibt sich der Landeshauptmann kämpferisch.

Ebenso teilt Wallner die Kritik von Gasser an Bundesminister Darabos, der eine Neugestaltung des Katastrophenschutzes vorantreiben will. "Für Verbesserungen haben wir immer ein offenes Ohr, aber wir werden sicher nicht das Kind mit dem Bad ausschütten, wenn sich in den vergangenen Jahren die Freiwilligentätigkeit im Bereich des Katastrophenschutzes bewährt hat", so Wallner.

(VLK)

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