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EU-Ablehnung in Österreich bei über 40 Prozent

31,2 Prozent der österreichischen Bevölkerung sehen die EU positiv, während über 41,3 Prozent sie als negativ empfinden. Dies ist das Ergebnis der am Mittwoch veröffentlichten "Europa-Trendstudie" des österreichischen Online Markt- und Meinungsforschungsinstitutes Marketagent.com.

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Insgesamt deklarierten sich in der in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie zehn zentral-, und osteuropäischen Ländern durchgeführten Umfrage rund 36 Prozent der Befragten als EU-freundlich. Im Vergleich zum Jahresbeginn ist damit ein leichter Aufwärtstrend erkennbar.

Europaweit haben rund 44 Prozent derzeit "überhaupt kein Vertrauen" in ihre heimische Politik, so die im September 2012 durchgeführte Umfrage. In Österreich liegt dieser Wert bei 42,8 Prozent. Addiert man jene, die "eher wenig Vertrauen" haben, so haben rund Dreiviertel der Österreicher zwischen 14 und 69 Jahren kein gutes Vertrauensverhältnis zu ihren politischen Entscheidungsträgern.

Die empfundene Lebensqualität ist in Österreich seit Jahresbeginn im Sinken begriffen, dennoch sei die Lebenszufriedenheit mit 85 Prozent die höchste in ganz Europa, so die Studie.

Sehr wenig Vertrauen genießen auch die österreichischen Banken und Finanzdienstleistungsinstitutionen. Lediglich 13 Prozent der Befragten - und damit sechs Prozent weniger als noch zu Beginn des Jahres - schenken diesen Einrichtungen Vertrauen.

Die Umfrage signalisiert außerdem eine zunehmend positive Einstellung der Österreicher gegenüber Zuwanderern. Sind zu Beginn des Jahres noch rund 25 Prozent der Zuwanderung positiv gegenübergestanden, so stieg dieser Anteil im September 2012 auf über 31 Prozent.

Marketagent.com führt viermal jährlich Online-Interviews zur aktuellen Stimmungslage in Europa durch. Analysiert werden unter anderm Faktoren wie das Vertrauen in die Politik, die Finanzdienstleistungsinstitute, die EU und in den Euro genauso wie die Lebenszufriedenheit und Lebensqualität.

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