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Erster Religions-Gipfel mit neuem Kanzler behandelt heiße Eisen

Interreligiöser Dialog mit Kern und Duzdar auch zum Integrationspaket, Migration und Hass im Internet.
Interreligiöser Dialog mit Kern und Duzdar auch zum Integrationspaket, Migration und Hass im Internet. ©APA
Erstmals in seiner Amtszeit lädt Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) zum "interreligiösen Dialog". Insgesamt sind zum Treffen am Dienstag im Kanzleramt Vertreter von 16 anerkannten Religionsgemeinschaften eingeladen.

Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Kardinal Christoph Schönborn, ist es auch, der anschließend an das Treffen gemeinsam mit Kern und Duzdar um 15 Uhr ein Statement abgeben wird. Die APA übertragt die Pressekonferenz im Livestream.

Bei dem Treffen wird es natürlich nicht nur um das Verhältnis zueinander gehen: Auch Inhalte des Integrationspakets der Regierung wie das Verhüllungsverbot dürften zur Sprache kommen.

Nicht nur Kern, auch SPÖ-Staatssekretärin Muna Duzdar, die für die Religionsagenden zuständig ist, wird die Spitzen der Religionsgemeinschaften um 13 Uhr im Kanzleramt empfangen. Es ist nicht das erste Mal, dass die Regierung zum interreligiösen Dialog lädt. Bereits Kerns Vorgänger haben regelmäßig dazu geladen. Die Themen Migration, Integration aber auch Hass im Netz stehen laut Kanzleramt offiziell auf der Agenda.

Brisanz gewinnt das Treffen diesmal durch die Vorhaben der Regierung, Muslimen die Vollverschleierung generell und das Kopftuch für bestimmte Berufsgruppen – Stichwort “Neutralitätsgebot” – zu verbieten. Auch der Präsident der islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ), Ibrahim Olgun, wird beim interreligiösen Dialog anwesend sein. Kritik an den Verboten hat aber auch schon die katholische Bischofskonferenz geäußert.

Ein offizieller Auftritt von Muslime-Präsident Olgun ist nicht geplant.

(APA)

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