Hauptgrund für die angespannte Lage in Süddeutschland ist nach Medienberichten die Kürzung von Gaslieferungen durch den russischen Energiekonzern Gazprom. Deswegen reduzierte laut “Wirtschaftswoche” der deutsche Verteiler Open Grid Europe den Weitertransport Richtung Süddeutschland auf die vertraglich vereinbarte Mindestmenge. Als Folge davon habe die Gasversorgung Süddeutschland (GVS) die Belieferung ihrer Kunden einschränken müssen. Das Wirtschaftsministerium wies einen Bericht zurück, wonach bereits eine Krisenstab eingerichtet worden sei.
Die Gaslieferungen aus Russland nach Österreich liegen nach wie vor auf reduziertem Niveau ohne dass es offenbar zu echten Ausfällen kommt: “Wir gehen in Richtung Normalsierung, sind dort aber noch nicht angelangt”, sagte OMV-Sprecher Johannes Vetter am Sonntagnachmittag zur APA. Gegenüber der Wochenmitte habe sich zuletzt keine wesentliche Änderung ergeben. Vor drei Tagen hatte die OMV davon gesprochen, dass die Einschränkungen durch geringere russische Liefermengen rückläufig seien.