Erste Ergebnisse nach Flugzeugabsturz in Tirol

Von Verein Jahrgang 1937 Weiler
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Nach dem Absturz einer zweimotorigen Cessna mit sechs Todesopfern oberhalb von Ellbögen im Tiroler Bezirk Innsbruck-Land am vergangenen Sonntag hat die Untersuchung des Unfallhergangs ein erstes Ergebnis gebracht. Der Pilot war nicht im Besitz einer entsprechenden Instrumentenflugbescheinigung.

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"Er konnte daher nur im Sichtflug fliegen und so war der Flug auch angelegt", sagte der Einsatzleiter, Peter Urbanek, der APA. Es gebe an Bord einer solchen Maschine Instrumente, mit denen man "blindfliegen" könne. "Dazu braucht man aber eine gesonderte Ausbildung sowie eine Prüfung. Das hatte der Pilot jedoch nicht", erklärte Urbanek. Dies lasse aber nicht den Schluss zu, dass er gar nicht fliegen hätte dürfen. Ansonsten gebe es hinsichtlich der angekündigten Beleuchtung des "Fluglebenslaufes" des Piloten keine Neuigkeit, meinte Urbanek.

Das Flugzeugunglück hatte sich am Sonntag ereignet. An Bord der zweimotorigen Cessna mit der Kennung "N738W" befanden sich der Pilot aus dem Bezirk Zell am See und sieben Fluggäste aus dem Zillertal. Für den Piloten und fünf Passagiere kam jede Hilfe zu spät. Ein Insasse überlebte mit leichten Verletzungen, ein zweiter wurde mit schweren Verletzungen in die Innsbrucker Klinik eingeliefert.

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