Erotik-Video von Politikerin erhitzt spanische Gemüter

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Kommunalpolitikerin Olvido Hormigos Kommunalpolitikerin Olvido Hormigos - © EPA
Eine 41-jährige Sozialistin hatte mit einem erotischen Video unfreiwillig für Schlagzeilen gesorgt. Das Filmchen wurde ihr aus ihrem Handy entwendet und über das Internet in Umlauf gebracht. Der Fall schlägt in ganz Spanien Wellen.

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Die Kommunalpolitikerin Olvido Hormigos aus dem Ort Los Yebenes bei Toledo in Mittelspanien hatte zuhause ein Filmchen von sich auf ihrem Handy aufgenommen. Diese Aufnahmen waren jedoch nur für sie privat gedacht und waren ihrzufolge keinesfalls für die Öffentlichkeit bestimmt. Die Kleinstadt (6.500 Einwohner) wurde von Presseteams belagert.

"Nichts schlechtes getan"

Die Mutter zweier Kinder und Ehefrau war zuerst erschüttert und erklärte ihren Rücktritt als Mitglied des Gemeinderates. Diese Entscheidung nahm sie jedoch wieder zurück, da sie der Ansicht ist, niemandem damit geschadet zu haben. Sie habe nichts schlechtes getan, sondern sei vielmehr das Opfer. Wie das Video an die Öffentlichkeit geraten ist könne sie sich nicht erklären, da das Handy nicht gestohlen wurde. Trotzdem kannte innerhalb von zwei Stunden das ganze Dorf das Video von ihr. Es folgten Beschimpfungen aus der Bevölkerung wie "Schlampe" und "Hure". Allerdings erhielt die Stadträtin auch viel Zuspruch. "Ich kann nur hoffen, dass der Fall möglichst bald vergessen sein wird", sagte sie.

Justiz ermittelte Verdächtigen

Die Sozialistin glaubt, dass das Video innerhalb des Rathauses verbreitet wurde. Der Bürgermeister nahm dazu nicht Stellung. Seine konservative Volkspartei bestritt jedoch energisch, dass sie das Video in Umlauf gebracht hätte. Die Politikerin hat weiterhin die Unterstützung ihrer Partei. Die Justiz machte einen möglichen Verdächtigen ausfindig. Medienberichten zufolge soll es sich dabei um einen Fussballer aus dem Bekanntenkreis von Hormigos handeln.

(VOL.AT; APA)

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