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Erhöhte Brandgefahr in der Vorweihnachtszeit

Adventskränze können zur Gefahr werden
Adventskränze können zur Gefahr werden ©Brandverhütungsstelle Vorarlberg
Bregenz - Je näher der Weihnachtsabend rückt, desto brandgefährlicher werden Adventkränze und Gestecke, warnt die Brandverhütungsstelle.

In der letztjährigen Vorweihnachtszeit gab es in Vorarlberg im Umgang mit Adventskränzen und Gestecken innerhalb von Gebäuden nur einen einzigen Brand, der einen Feuerwehreinsatz auslöste. Dabei gelang es einer Bewohnerin nicht mehr, den durch heruntergebrannte Kerzen eines Adventskranzes ausgelösten Brand selbst zu löschen. Daneben wurde die Feuerwehr in einem weiteren Fall alarmiert, als sich trockenes Moos in einer Laterne im Freien entzündet hat und auf die Hausfassade übergriff. In beiden Fällen war der Schaden aber eher gering.

Dennoch darf die Brandgefahr durch Kerzen und ähnliche Leuchtmittel in der Adventszeit nicht unterschätzt werden. Entsprechend den Untersuchungen der Brandverhütungsstelle entstehen nämlich jährlich etwa 20 derartige Schadensfälle, die zwar von Privatpersonen noch erfolgreich gelöscht werden, dennoch aber zu Schadensleistungen der Feuerversicherer führen.

Trockene Zweige und abgebrannte Kerzen

Je näher der Weihnachtsabend rückt, desto brandgefährlicher werden Adventkränze und Gestecke. Einerseits trocknen die Zweige in den beheizten Räumen rasch aus und werden dadurch leicht entzündbar. Andererseits brennen die Kerzen nach und nach ab und kommen damit den Zweigen immer näher. Wenn man zudem bedenkt, dass Kerzenflammen im Abstand von zehn Zentimetern noch etwa 300 Grad heiß sind, kann aus sanftem Kerzenlicht schnell ein loderndes Feuer werden. Diese Temperatur ist nämlich hoch genug, ausgetrocknete Zweige, aber auch Papier oder Vorhänge in Brand zu setzen.

Vielfach unterschätzt wird zudem die Brandgefahr von Teelichtern, die – noch mehr als während der übrigen Zeit des Jahres – in der Weihnachtszeit angezündet werden. Teelichter lösen meist dann Brände aus, wenn sie in unmittelbarer Nähe von leicht entzündlichen Gegenständen aufgestellt werden. Brände durch flackernde Flammen und Überhitzung des Behälters können durch im Teelicht befindliche Streichhölzer, minderwertige Wachse oder Klumpen an der Dochtspitze verursacht werden. Plötzlich brennt dann nicht nur mehr der Docht, sondern das ganze Teelicht.

Ralph Pezzey von der Brandverhütungsstelle rät daher zu erhöhter Vorsicht: „Einige einfache Maßnahmen können helfen, die vorweihnachtliche Brandgefahr zu minimieren.“

  • Adventskränze und Gestecke nur auf unbrennbare Unterlagen stellen; abgebrannte Kerzen rechtzeitig ersetzen.
  • Kerzen auf Kränzen und Gestecken in stabilen und sicheren Halterungen befestigen und darauf achten, dass die Kerzen nicht zu nahe an Zweige, Papierschmuck oder Bänder gelangen; auf ausgetrockneten Adventskränzen oder Gestecken sollten Kerzen nicht mehr angezündet werden.
  • Adventskränze und Gestecke mit brennenden Kerzen niemals unbeaufsichtigt lassen und besonderes Augenmerk auf Kleinkinder und Haustiere legen; Streichhölzer und Feuerzeuge an für Kinder unzugänglichen Orten aufbewahren; Kinder über die Gefahren aufklären.
  • Bei Teelichtern beobachten, ob der Docht in der Mitte und nicht an der dünnwandigen Aluminiumhülle abbrennt.
  • Für alle Fälle die Notrufnummer 122 der Feuerwehr sowie den Standort des Feuerlöschers merken.
  • Als gefahrlose Alternative bieten sich neuartige Kerzen und Teelichter mit modernster Lichttechnologie (LED-Technik) an, die sich relativ leicht einschalten lassen, stromunabhängig aufgestellt werden können und teilweise sogar das beliebte Flackern, ähnlich den echten Wachskerzen liefern.

Im Übrigen empfhielt der Experte dringend die Montage von Rauchwarnmeldern die, wie aus mehreren Ereignissen bekannt, gerade in der Weihnachtszeit einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit der Bewohner leisten.

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