28. März 2010 12:29; Akt.: 28.03.2010 12:29

Ergebnisse der Stichwahlen in Vorarlberg

Ergebnisse der Stichwahlen in Vorarlberg
Die Ergebnisse der Stichwahlen in Hörbranz, Göfis und Thüringen liegen vor. In Hörbranz und Göfis setzten sich die Amtsinhaber durch. Thüringen bekommt einen neuen Bürgermeister.

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Die Bürgermeisterstichwahlen in Vorarlberg sind geschlagen. In Hörbranz (Bezirk Bregenz) und in Göfis (Bezirk Feldkirch) konnten die beiden Amtsinhaber Karl Hehle und Helmut Lampert ihre Posten verteidigen. Damit müssen die Grünen, die in Göfis erstmals in Vorarlberg Chancen auf einen Bürgermeister gehabt hätten, weiter auf ihr erstes Gemeindeoberhaupt warten. In Thüringen (Bezirk Bludenz) setzte sich Harald Witwer gegen Amtsinhaber Berno Witwer durch (beide ÖVP).

ÖVP-Bürgermeister Karl Hehle hielt seinen Sessel mit deutlichem Vorsprung, er fuhr am Sonntag 57 Prozent der Stimmen ein. Sein Stichwahl-Gegner Thomas Hagen, parteifreier Kandidat der Liste “Mitanand für Hörbranz – Unabhängige und Freiheitliche”, musste sich mit 43 Prozent bescheiden. Hehle hatte im ersten Wahlgang am 14. März 39,8 Prozent für sich verbucht, auf Hagen waren 29,8 Prozent der Stimmen entfallen.

Knapper verlief die Entscheidung in Göfis. Gemeindeoberhaupt und ÖVP-Mitglied Helmut Lampert von der “Dorfliste Göfis” erhielt eine Zustimmung von 52,1 Prozent. Sein Herausforderer Klaus Schmid, parteifreier Kandidat der Liste “Grüne und Parteifreie, Bürgerliste Göfis”, bekam 47,9 Prozent der Stimmen. Schmid war vor zwei Wochen gegen Lampert (40,2 Prozent) noch mit 44,4 Prozent in Führung gelegen.

Einen Bürgermeisterwechsel gibt es in Thüringen. Hier entschied Harald Witwer von der Liste Thüringen das Duell gegen Amtsinhaber Berno Witwer (Liste Berno Witwer) für sich. Der neue Ortschef Harald Witwer bekam in der Stichwahl 56,2 Prozent der Stimmen, für Berno Witwer waren 43,8 Prozent der Wahlberechtigten. Schon im ersten Wahlgang hatte Harald Witwer mit 44,5 Prozent die Nase vorn. Berno Witwer war mit 33,7 Prozent hinter seinem Namenskollegen zurückgeblieben. 2005 hatte Berno Witwer, damals noch Spitzenkandidat der Liste Thüringen, 63,6 Prozent der Stimmen erhalten.


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