Erfolgreich fürs Leben gefördert

Von Gemeindereporter Harald Hronek
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Grund zum Feiern hatte die AG „Spezifische Lernförderung“. Grund zum Feiern hatte die AG „Spezifische Lernförderung“. - © Hronek
Förderung für lese-/rechtschreibschwache Kinder – ein Erfolgsmodell im Bezirk (amp) Grund zum Feiern gibt es für das vor nunmehr zehn Jahren im Bezirk Bludenz von Diplom-Pädagogin Annelies Fliri – Burtscher, SPZ-Leiterin Ruth Grasser – Vonier und Schulpsychologin Brigitta Amann gemeinsam ...

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Förderung für lese-/rechtschreibschwache Kinder – ein Erfolgsmodell im Bezirk

(amp) Grund zum Feiern gibt es für das vor nunmehr zehn Jahren im Bezirk Bludenz von Diplom-Pädagogin Annelies Fliri – Burtscher, SPZ-Leiterin Ruth Grasser – Vonier und Schulpsychologin Brigitta Amann gemeinsam mit BSI Maria Riener initiierte Pilotprojekt „Spezifische Lernförderung für lese-/rechtschreibschwache Kinder – ein Erfolgsmodell, das landesweit Nachahmung findet. Mit einem Festakt hat man in der Propstei St. Gerold die bisherigen Erfolge Revue passieren lassen.

 Drei Säulen

Betroffene Kinder brauchen vermehrt phonologisches Wissen und genauere Anleitung in der Laut-Buchstabe-Zuordnung und im Erkennen der Systematik der Schriftsprache. Bereits im Kindergarten wird mit Reimen, Silben und Wörtern die Phonologie gefördert. In der Schule besteht die Möglichkeit, durch gezielte Einzelförderung und durch effizienten Unterricht in der Klasse den Kindern beim Lernprozess zusätzliche Hilfe anzubieten. Früherfassung, Kompetenzerweiterung und Einzelförderung sind die drei Säulen.

 Prävention ist sehr wichtig.

Durch ständige Beobachtung und standardisierte Verfahren werden „Risikokinder“ erfasst. Zusätzlich werden durch Fortbildungen die Kompetenzen der Klassenlehrer erweitert, sodass sie Auffälligkeiten erkennen und darauf reagieren können. Kinder mit Legasthenie haben die Möglichkeit einer Einzelförderung durch speziell ausgebildete Pädagogen. Das Modell „Spezifische Lernförderung“ hat bereits auch in der Neuen Mittelschule des Bezirkes Einzug gehalten. Hier engagiert sich vor allem auch Schulpsychologe Martin Nicolussi.

 Erfolge auch bei Dyskalkulie

Dem Problem Rechenschwäche (Dyskalkulie) wird in der Volksschule auf ähnliche Weise begegnet.  Dyskalkulie ist eine Beeinträchtigung des arithmetischen Denkens bei Kindern, Jugendlichen, aber auch Erwachsenen (Synonyme sind Zahlenblindheit, Rechenschwäche oder Arithmasthenie). Es handelt sich um ein kompensierbares Verständnisproblem im arithmetischen Grundlagenbereich dem hier frühzeitig begegnet wird, um „Licht in die Welt der Zahlen“ zu bringen.

10 Jahre Lernförderung – ein Erfolgsmodell

 (amp) Als Pilotprojekt wurde vor zehn Jahren das Modell „Spezifische Lernförderung“ im Bezirk Bludenz von Annelies Fliri - Burtscher, Ruth Grasser - Vonier und Schulpsychologin Brigitta Amann in Zusammenarbeit mit Bezirksschulinspektorin Maria Riener  gestartet.  Lese-und rechtschreibschwache Kinder sollen möglichst frühzeitig erfasst und gefördert werden. Zwischenzeitlich ist das Modell nicht nur landesweit sondern auch in anderen Bundesländern flächendeckend übernommen worden. Ein Grund zum Feiern und zum Gratulieren. LR Siegi Stemer lobte die Initiative und meinte: „Der Erfolg führt über kleine Stufen und kann nicht mit dem Lift eingefahren werden“. Mit gefeiert in der Propstei haben auch LSI Günter Gorbach, der Leiter der Schulabteilung,  Andreas Meusburger,  Evelyn Marte-Stefani vom Landesschulrat, Schulpsychologe Martin Nicolussi, die „Lernförderer“ Kornelia Schlatter-Wittwer, Ariane Seidlich, Christine Netzer, Gerda Tschofen, Petra Tschann, Waltraud Haid, Irene Haid, Katrin Gröchenig, Gabi Hrach, Martha Berndörfler, Maria Kasper und Kurt, die auch für die musikalische Umrahmung der Feier sorgten.

 

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