21. Juli 2005 10:04; Akt.: 27.08.2011 04:19

Salzburg steht unter Druck

Eine pompöse Eröffnung und Protestaktionen der Fans sind bei der Heimpremiere der Stars am Mittwoch geplant. Rapid machte mit dem glatten 3:0 bei Wacker Innsbruck den Anfang der zweiten Runde der T-Mobile Bundesliga.

Nun stehen die restlichen vier Partien an. Während sich im Schlager mit Cupsieger Austria Wien und Vizemeister GAK die beiden einzigen Teams aus dem Kreis der Titelfavoriten duellieren, die überzeugend in die Saison gestartet waren – bei der Austria dürfte aufgrund von Verletzungsproblemen Mario Tokic gleich gegen seinen Ex-Arbeitgeber debütieren Ö, empfängt Salzburg bei der Heimpremiere Mattersburg. Ein Fußball-Fest soll die Niederlage gegen den GAK (1:3) vergessen machen. Dazu stehen einander am Mittwoch (19.30/in Konferenz-Schaltung auf Premiere) Sturm und die Admira sowie Pasching und Ried gegenüber.

Heimmacht zeigen

„Wir müssen ab der ersten Partie zeigen, dass wir eine Heimmacht sind“, forderte Trainer Kurt Jara von seinem Salzburger Star-Ensemble. „Die Mannschaft muss sich rehabilitieren“, meinte der Tiroler und verwies auf den Heimvorteil auf dem neuen Kunstrasen in Wals-Siezenheim. Die Red-Bull-Auswahl trainierte bis zu dessen Liga-Premiere sechs Mal auf dem schnellen „FIFA Two Star“.

Der pompöse Auftritt (mit Fallschirmspringern, einer Topband etc.) soll sich laut Jara nicht negativ auf seine Equipe auswirken: „Das darf kein Druck sein, sondern ein Ansporn für die Spieler, dem auch gerecht zu werden. Ohne überheblich klingen zu wollen: Es müssen drei Punkte her.“ Ärger gibt es erneut mit den Salzburger Fans: Die „Initiative Violett-Weiß“ hat einen Stimmungsboykott angekündigt. Ein einheitlicher Support-Verzicht wurde vorgeschlagen, um eine konstruktive Gesprächsbasis mit Red Bull zu erreichen.

Prohaska für Violett

„Mit Österreichs Jahrhundert-Fußballer Herbert Prohaska und Austria-Kapitän Ernst Dospel hat die Initiative zudem prominente Unterstützer. „Ich bin absolut dafür, dass zumindest die Heimdressen der Salzburger violett bleiben“, meinte das violette Wiener Urgestein Prohaska.


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